Heute Abend hat der SC Freiburg die Chance, den größten Erfolg der Vereinsgeschichte zu feiern. Im Finale der Europa League treffen die Breisgauer in Istanbul auf Aston Villa. Ein Sieg würde nicht nur den ersten europäischen Titel bedeuten, sondern auch die erstmalige Qualifikation für die Champions League.
Sollte Freiburg gewinnen, wäre Deutschland in der nächsten Saison mit fünf Teams in der Königsklasse vertreten: Bayern, Dortmund, Leipzig, Stuttgart und Freiburg. Die Liga beendete Freiburg auf Platz 7, der normalerweise zur Conference League berechtigt. Durch den Europa-League-Sieg würde dieser Startplatz entfallen.
Die Vorfreude im Team ist groß. Maximilian Eggestein betonte: „Wir waren vor ein paar Jahren nah dran, haben es leider nicht geschafft. Man kriegt solche Chancen in seiner Karriere nicht häufig – auch deswegen wollen wir diese Gelegenheit nutzen.“ Kapitän Christian Günter ergänzte: „Es macht keinen Sinn, zu verlieren. Hoffentlich dürfen wir am Ende den Pokal hochheben. Das zu erleben, wäre wahnsinnig.“
Trainer Julian Schuster zeigte sich vor dem Spiel zuversichtlich: „Die Mannschaft ist hochkonzentriert, und das motiviert uns natürlich enorm. Einerseits sind wir schon glücklich, überhaupt im Finale zu stehen; andererseits sind wir morgen hochmotiviert, den letzten Schritt zu machen.“
Aston Villa hat sich bereits für die Champions League 2026/27 qualifiziert. In der Premier League stehen sie auf Platz 4 mit sechs Punkten Vorsprung auf Bournemouth. Das Finale beginnt um 21 Uhr in Istanbul.



