Europa League: Deutsche Klubs mit anspruchsvollen Achtelfinal-Duellen
Die Auslosung für das Achtelfinale der Europa League hat die Wege der beiden deutschen Vertreter bestimmt. Der VfB Stuttgart wird auf den portugiesischen Spitzenklub FC Porto treffen, während der SC Freiburg den belgischen Verein KRC Genk als Gegner zugelost bekam. Die Partien finden im März statt und versprechen spannende Fußballabende.
VfB Stuttgart erhält anspruchsvolle Aufgabe gegen Porto
Für den VfB Stuttgart bedeutet die Auslosung eine besondere Herausforderung. Der deutsche DFB-Pokalsieger musste in der Zwischenrunde noch gegen Celtic Glasgow antreten und setzte sich mit einem 4:1-Auswärtssieg und einer 0:1-Heimniederlage durch. Nun erwartet die Mannschaft von Trainer Sebastian Hoeneß der FC Porto, der aktuell die portugiesische Liga mit 20 Punkten Vorsprung vor dem viertplatzierten Braga anführt.
Das Hinspiel findet am 12. März in der Mercedes-Benz Arena in Stuttgart statt. Das Rückspiel in Portugal ist für den 18. oder 19. März angesetzt. Die Terminfrage für das Rückspiel ergibt sich aus der geografischen Nähe der portugiesischen Klubs Porto und Braga, die nur etwa 60 Kilometer voneinander entfernt liegen und nicht am selben Tag ihre Heimspiele austragen sollen.
SC Freiburg mit Heimvorteil im entscheidenden Duell
Der SC Freiburg, der sich direkt für das Achtelfinale qualifizierte, startet seine Europa League-Mission zunächst auswärts in Belgien. Das entscheidende Rückspiel wird dann jedoch vor heimischer Kulisse in der Europa-Park Stadion ausgetragen. Gegen den KRC Genk erwartet die Breisgauer eine machbare, aber keineswegs einfache Aufgabe.
Sollten die deutschen Klubs die Achtelfinal-Hürde überwinden, warten im Viertelfinale weitere namhafte Gegner. Für den SC Freiburg käme entweder der spanische Verein Celta Vigo oder der französische Klub Olympique Lyon in Frage. Der VfB Stuttgart würde auf Nottingham Forest aus England oder den FC Midtjylland aus Dänemark treffen. Ein rein deutsches Duell wäre frühestens im Finale der Europa League möglich.
Die Auslosung in Nyon hat somit zwei interessante Paarungen für die deutschen Fußballfans beschert. Während Stuttgart gegen den portugiesischen Meisterfavoriten antreten muss, hat Freiburg gegen den belgischen Vertreter theoretisch die besseren Karten. Beide Mannschaften werden jedoch ihr volles Potenzial abrufen müssen, um in die nächste Runde einzuziehen.



