Europa-Wunder für HSV oder Gladbach? So geht es doch noch
Europa-Wunder für HSV oder Gladbach möglich

Borussia Mönchengladbach und der Hamburger SV haben gerade erst den Klassenerhalt in der Bundesliga gefeiert, da richtet sich ein vorsichtiger Blick tatsächlich gen Europa. Ein irres Szenario könnte einem der beiden Klubs einen Platz in der Conference League verschaffen. Unglaublich, aber wahr: Zwei Spieltage vor dem Saisonende können die Borussia vom Niederrhein (Platz 11) und der HSV (Platz 12) noch auf eine Qualifikation für einen europäischen Wettbewerb hoffen. Allerdings müssen dafür mehrere Eventualitäten eintreten.

Der Kampf um Platz neun

Grundvoraussetzung für beide Teams ist der Sprung auf Platz neun der Tabelle, die bestmögliche noch erreichbare Ligaplatzierung. Aktuell steht der FC Augsburg mit 40 Punkten auf diesem Rang, fünf Punkte vor Gladbach und sechs Punkte vor dem HSV. Dazwischen liegt zudem der 1. FSV Mainz 05 mit 37 Zählern. Für die Borussia geht es nun darum, gegen Augsburg (auswärts) und die TSG Hoffenheim (heim) zu gewinnen. Die Hamburger müssten sich gegen den SC Freiburg (heim) und Bayer 04 Leverkusen (auswärts) durchsetzen.

Platz 8 und Europa-League-Titel für Freiburg nötig

Damit der neunte Platz überhaupt für die Qualifikation zur Conference League reicht, müssen die Freiburger die Saison auf Rang acht abschließen und gleichzeitig die Europa League gewinnen. Durch den Sieg in der Europa League würde sich der SC Freiburg automatisch für die Champions League qualifizieren. Im Halbfinal-Hinspiel unterlag der Sport-Club jedoch mit 1:2 in Braga, was die Chancen schmälert.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Bundesliga muss an Spanien vorbeiziehen

Eine weitere Voraussetzung ist, dass die Bundesliga im UEFA-Verbandsranking den zweiten Platz hinter der Premier League einnimmt und damit einen fünften Champions-League-Startplatz erhält. Nach den jüngsten europäischen Ergebnissen ist der Vorsprung der spanischen La Liga jedoch auf 0,567 Punkte angewachsen. Erfüllt ist derweil eine andere Bedingung: Durch das Pokalfinale zwischen dem FC Bayern und dem VfB Stuttgart steht bereits fest, dass sich der Sieger über die Liga für die Champions League oder Europa League qualifiziert. In diesem Fall geht das Europa-League-Startrecht für den nationalen Pokalgewinner an die Liga.

Das mögliche Wunder im Überblick

Im Idealfall für die Bundesliga würden sich die Teams auf den Plätzen eins bis fünf für die Champions League qualifizieren, dazu käme mit dem SC Freiburg ein weiterer Teilnehmer über den Europa-League-Titel. Die Teams auf den Plätzen sechs und sieben wären in der kommenden Saison in der Europa League startberechtigt. Sollte Freiburg dann auch noch auf Rang acht landen, rückt der Tabellenneunte als Conference-League-Teilnehmer nach. Dies gibt zumindest einen kleinen Grund zur Hoffnung für Augsburg, Mainz, Gladbach und den HSV, die gerade erst dem Abstiegskampf entronnen sind.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration