Wohltätigkeitsspektakel im Fußball: Ehemalige Bundesliga-Größen besiegen Vatikan-Auswahl deutlich
In einem außergewöhnlichen Benefizspiel zeigten ehemalige Bundesliga-Stars am Freitagabend ihre ungebrochene Spielstärke. Das sogenannte Charity World Squad, angeführt von den Ex-Bremer-Legenden Tim Wiese (44) und Ailton (52), setzte sich mit einem beeindruckenden 7:1-Erfolg gegen eine Auswahl des vatikanischen Fußballverbands durch.
Prominente Aufstellung auf beiden Seiten
Neben den beiden Schlüsselfiguren Wiese und Ailton bestritt das Charity World Squad mit weiteren bekannten Ex-Profis:
- Karim Matmour (u.a. SC Freiburg, Borussia Mönchengladbach, Eintracht Frankfurt)
- Halil Altintop (u.a. FC Schalke 04, 1. FC Kaiserslautern)
- Maximilian Nicu (u.a. Hertha BSC, SC Freiburg)
- Andreas Ibertsberger (u.a. SC Freiburg, TSG 1899 Hoffenheim)
- Alexander Fanerud (VfB Stuttgart)
- Slobodan Komljenović (u.a. Eintracht Frankfurt, 1. FC Kaiserslautern)
- Moustapha Salifou (u.a. Rot-Weiß Oberhausen, 1. FC Saarbrücken)
Die gegnerische Mannschaft des Vatikan setzte sich aus Mitarbeitern verschiedener vatikanischer Einrichtungen zusammen, darunter Angestellte der Vatikanischen Museen, Mitglieder der Schweizergarde, sowie Personal vom Petersplatz, aus dem Petersdom und der Papst-Security. Die Partie wurde von dem ehemaligen Bundesliga-Schiedsrichter Dr. Felix Brych (50) geleitet.
Wohltätiger Zweck im Mittelpunkt
Organisator Christoph Nowak betonte, dass der sportliche Wettkampf zwar im Vordergrund stand, der eigentliche Fokus jedoch auf dem wohltätigen Charakter der Veranstaltung lag. Die gesamten Erlöse aus Eintrittsgeldern und Sponsoring kommen zwei bedeutenden Kinderhilfsprojekten zugute:
- Der Stiftung „Hilfe für kranke Kinder“ an der Universitäts-Kinderklinik Tübingen
- Dem Charityprojekt „Olis Kinderwelt e.V.“ von Nationaltorhüter Oliver Baumann (35)
Die Veranstaltung in Dillingen demonstrierte eindrucksvoll, wie der Fußball über sportliche Grenzen hinweg Menschen zusammenbringen und gleichzeitig wichtige soziale Projekte unterstützen kann. Die ehemaligen Profis zeigten trotz ihrer Karriereenden noch immer beachtliches fußballerisches Können und setzten damit ein starkes Zeichen für Solidarität und Mitmenschlichkeit.



