Die Frage, ob ein Eigenheim oder ein ETF-Sparplan die bessere Geldanlage ist, beschäftigt viele Anleger. Im BILD-Finanztalk „Money Mittwoch“ gibt Finanzexpertin Astrid Zehbe eine klare Einschätzung. Ihrer Meinung nach hängt die Entscheidung von mehreren Faktoren ab, darunter die persönliche Lebenssituation, die Risikobereitschaft und die langfristigen Ziele.
Die Vorteile eines Eigenheims
Ein Haus bietet nicht nur einen Ort zum Wohnen, sondern kann auch eine wertstabile Anlage sein. In Zeiten steigender Mieten sichert man sich durch Immobilienbesitz langfristig Wohnkosten. Zudem können Immobilien als Kreditsicherheit dienen und steuerliche Vorteile bieten, etwa durch Abschreibungen. Allerdings sind die Anfangsinvestitionen hoch, und die Instandhaltungskosten sollten nicht unterschätzt werden.
Warum ETFs punkten
ETFs (Exchange Traded Funds) sind kostengünstig, flexibel und ermöglichen eine breite Streuung des Kapitals. Mit einem Sparplan können auch kleinere Beträge regelmäßig investiert werden, was den Zinseszinseffekt begünstigt. Historisch gesehen erzielen Aktien-ETFs langfristig höhere Renditen als Immobilien. Allerdings unterliegen sie Kursschwankungen und erfordern eine gewisse Risikotoleranz.
Worauf es bei der Entscheidung ankommt
Laut Zehbe sollten Anleger ihre individuelle Situation analysieren: Wer langfristig an einem Ort bleiben möchte und über ausreichend Eigenkapital verfügt, für den kann ein Haus sinnvoll sein. Wer hingegen flexibel bleiben und von den Kapitalmärkten profitieren möchte, ist mit ETFs oft besser beraten. Eine Kombination beider Anlageformen sei ebenfalls denkbar, um Risiken zu streuen.
Der vollständige Talk gibt weitere Einblicke und konkrete Tipps zur Umsetzung. Interessierte können das Video auf BILD.de abrufen. Wichtig ist, dass die Entscheidung wohlüberlegt und an die persönlichen Ziele angepasst wird.



