Ex-Co-Trainer Marco Kurth verklagt RB Leipzig auf sechsstellige Punktprämien
Ex-Co-Trainer Kurth verklagt RB Leipzig auf Prämien

Ex-Co-Trainer Marco Kurth verklagt RB Leipzig auf sechsstellige Punktprämien

Als sich RB Leipzig am 30. März 2025 von Cheftrainer Marco Rose trennte, wurde auch sein langjähriger Co-Trainer Marco Kurth freigestellt. Doch diese Personalie kehrt nun in dramatischer Form zurück – vor das Arbeitsgericht! Der ehemalige Assistent fordert von dem Bundesligisten neben seinem vertraglich vereinbarten Gehalt, das er bis zum 30. Juni 2026 weiter erhält, auch die Auszahlung der in dieser Saison erzielten Punktprämien.

Sechsstellige Summe im Fokus

Nach vorliegenden Informationen soll es sich bei der geforderten Summe um einen beträchtlichen sechsstelligen Betrag handeln. Dieses Verfahren stellt derzeit den einzigen Rechtsstreit dar, der für RB Leipzig beim Arbeitsgericht anhängig ist. Die nächste Verhandlung ist für den kommenden Juli angesetzt. Sowohl der Fußballklub als auch Marco Kurth selbst haben sich zu den laufenden Gerichtsverfahren bisher nicht öffentlich geäußert.

Bereits zweiter Rechtsstreit zwischen den Parteien

Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass dies nicht der erste juristische Konflikt zwischen dem ehemaligen Profifußballer und RB Leipzig ist. Bereits im Januar 2023 war Kurth freigestellt worden, als der damals neue Trainer Domenico Tedesco sein eigenes Trainerteam mitbrachte. Auch damals klagte Kurth erfolgreich auf die bis Saisonende eingespielten Punktprämien, wobei sich die Parteien schließlich außergerichtlich einigten und der Co-Trainer einen Teil der Summe ausgezahlt bekam.

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Vertragliche Sicherheitsvorkehrungen des Vereins

Als Marco Rose seinen engen Vertrauten Kurth nur acht Monate später, im September 2023, zurückholte, ging der Klub offenbar auf Nummer sicher. Aufgrund der vorherigen Erfahrungen wurden in allen Verträgen entsprechende Klauseln explizit formuliert. Diese besagen, dass jeder Trainer im Falle einer Freistellung zwar sein Grundgehalt, jedoch keine Bonuszahlungen wie Punktprämien erhält. Demnach könnte RB Leipzig formal im Recht sein.

Doch ob diese vertraglichen Regelungen vor Gericht Bestand haben werden, muss nun erneut von den Richtern entschieden werden. Die komplexe rechtliche Bewertung von Trainerverträgen im Profifußball steht damit erneut auf dem Prüfstand. Die Fußballwelt blickt gespannt auf den Ausgang dieses Verfahrens, das grundsätzliche Fragen zur Vertragsgestaltung im Profisport aufwirft.

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