FC Bayern: Hainer erwartet zähen Poker um Laimer-Verlängerung
FC Bayern: Zäher Poker um Laimer-Verlängerung erwartet

FC Bayern-Präsident Hainer erwartet zähen Laimer-Poker

Beim FC Bayern München steht die nächste schwierige Vertragsverlängerung an. Nach dem langwierigen Poker um Dayot Upamecano könnte nun Konrad Laimer zur Hängepartie werden. Präsident Herbert Hainer äußerte sich am Rande der Veranstaltung "Night of the Legends" zu den anstehenden Verhandlungen mit dem österreichischen Nationalspieler.

Hainer zeigt sich vorsichtig optimistisch

"Ich glaube – und das ist auch, was ich höre und sehe – dass es Konrad bei uns unheimlich gut gefällt. Er hat einen Riesen-Schritt gemacht, kann heute auch rechter Verteidiger spielen. Ich bin da, wie bei Dayot Upamecano, vorsichtig optimistisch", sagte Hainer. Allerdings machte der Präsident deutlich, dass bis zu einer Einigung noch "die eine oder andere Schleife" zu drehen sein werde.

Laimers Vertrag bei den Bayern läuft im Sommer 2027 aus. Die Verantwortlichen des Rekordmeisters möchten den vielseitigen Mittelfeldspieler gerne darüber hinaus an den Verein binden. Zuletzt kursierten jedoch Berichte, wonach die Vorstellungen bezüglich des Gehalts noch weit auseinanderliegen sollen.

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Transferübersicht: Verlängerungen und Wechsel beim FC Bayern

Die Laimer-Verhandlungen finden vor dem Hintergrund eines aktiven Transfergeschehens beim FC Bayern statt:

  • Dayot Upamecano hat seinen Vertrag nach monatelangen Gesprächen bis 2030 verlängert. Der französische Innenverteidiger war von mehreren Topclubs umworben worden.
  • Serge Gnabry verlängerte seinen Vertrag bis 2028, obwohl er angeblich leicht reduzierte Bezüge akzeptierte.
  • Leon Goretzka wird den Verein im Sommer verlassen, nachdem er im Winter noch in München blieb. Atlético Madrid hatte Interesse bekundet.
  • Torhüter Manuel Neuer steht vor einer Vertragsentscheidung. Sportvorstand Max Eberl knüpft eine Verlängerung an Bedingungen.
  • Jungspieler Lennart Karl bezeichnete Real Madrid als seinen "Traumverein", bleibt aber zunächst in München.

Finanzielle Rahmenbedingungen und Zukunftsplanung

Ehrenpräsident Uli Hoeneß hatte zuvor einen ruhigen Transfersommer in Aussicht gestellt. Grund seien das kleiner gewordene Festgeldkonto aufgrund hoher Gehälter und Handgelder sowie ein verstärkter Fokus auf Spieler aus der eigenen Jugend wie Aleksandar Pavlović, Josip Stanišić und Lennart Karl.

Im Transfersommer 2025 war der FC Bayern sowohl auf der Zugangs- als auch auf der Abgangsseite sehr aktiv gewesen. Dem Portal "Transfermarkt" zufolge standen Ausgaben in Höhe von 88,80 Millionen Euro Einnahmen in Höhe von 101,70 Millionen Euro gegenüber. Der Großteil der Ausgaben entfiel mit einer Ablöse von 70 Millionen Euro auf Luis Díaz, der vom FC Liverpool an die Isar wechselte.

Ausblick auf die kommenden Monate

Die Verhandlungen mit Konrad Laimer werden nun im Fokus stehen. Der 28-jährige Österreicher hat sich beim FC Bayern zu einem vielseitigen Leistungsträger entwickelt und kann mittlerweile auch auf der rechten Verteidigerposition spielen. Lothar Matthäus hatte die geplante Verlängerung mit Laimer und Gnabry jüngst als "richtige Entscheidung" bezeichnet.

Für die Bayern-Verantwortlichen geht es nun darum, die finanziellen Vorstellungen beider Seiten in Einklang zu bringen. Sollte eine Einigung nicht zustande kommen, könnte Laimer bereits im kommenden Sommer in sein letztes Vertragsjahr gehen – eine Situation, die der Rekordmeister bei einem wichtigen Spieler wie dem Österreicher vermeiden möchte.

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