FC Köln: Sportboss Kessler baut mit vier Direktoren um - Erster Neuzugang Steidten schon da
FC Köln: Kessler baut mit vier Direktoren um - Steidten da

FC Köln: Sportgeschäftsführer Kessler startet umfassenden Strukturumbau

Nur zwei Monate nach seiner Beförderung zum Sport-Geschäftsführer des 1. FC Köln hat Thomas Kessler (40) bereits tiefgreifende Veränderungen in Gang gesetzt. Der langjährige Sportboss, der bisher gemeinsam mit Technischem Direktor Lukas Berg (32) die Geschicke leitete, baut den Sportbereich des Traditionsvereins komplett neu auf.

Vier Direktoren statt Alleingänge

Das neue Konzept sieht vor, die Verantwortlichkeiten klar auf verschiedene Schultern zu verteilen. Nach Informationen der BILD werden künftig vier Direktoren direkt an Kessler berichten und jeweils eigene Aufgabengebiete verantworten. Diese umfassen die Bereiche Profifußball, Frauenfußball, Nachwuchsarbeit und administrative Aufgaben. Damit beendet Kessler die bisherige Struktur, die stark auf seinen Vorgänger Christian Keller zugeschnitten war, der quasi als Alleinherrscher agieren konnte.

Erster Neuzugang bereits aktiv

Der erste Teil dieser Neuausrichtung ist bereits Realität geworden. Tim Steidten (46) wurde als „Direktor Kaderplanung“ verpflichtet und hat bereits am Montag am Kölner Geißbockheim seine Arbeit aufgenommen. Der erfahrene Manager, der zuletzt beim englischen Premier-League-Club West Ham United tätig war, bringt wertvolle Bundesliga-Erfahrung mit. Bei seinen früheren Stationen Werder Bremen und Bayer Leverkusen war Steidten an Top-Transfers wie Florian Wirtz, Edmond Tapsoba, Jeremie Frimpong und Piero Hincapie beteiligt.

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In seiner neuen Rolle beim FC Köln wird Steidten vor allem für die Profimannschaft, deren kontinuierliche Entwicklung und die gesamte Scouting-Abteilung verantwortlich sein. Sein früher Arbeitsbeginn unterstreicht die Dringlichkeit, mit der Kessler den Umbau vorantreibt.

Weitere Personalentscheidungen und Rückkehrer

Neben Steidten kehrt mit Tobias Vierkötter (29) ein weiterer bekannter Name zum FC Köln zurück. Der ehemalige Scout, der unter Ex-Sportboss Christian Keller 2024 aus der Scoutingabteilung ausgeschieden war, wird als Teamleiter für Top-Talente wieder eingebunden. Diese Personalie markiert nicht die erste Kehrtwende unter Kesslers Führung. Bereits zuvor hatte der neue Sport-Geschäftsführer den von Keller aussortierten Ex-Chefscout Martin Schulz (39) wieder in den Verein integriert.

Bestehende Positionen und neue Ämter

Während neue Gesichter hinzukommen, bleibt Lukas Berg (32) in seiner Funktion als Technischer Direktor erhalten. Berg wird sich weiterhin um zahlreiche administrative und organisatorische Belange kümmern und unter anderem die Bereiche Videoanalyse, Athletik und die U21-Mannschaft verantworten.

Die Umstrukturierung sieht zudem zwei weitere Direktoren-Positionen vor:

  • Markus Halfmann wird als Direktor für die FC-Akademie bzw. das Nachwuchsleistungszentrum fungieren
  • Nicole Bender-Rummler (43) übernimmt als Direktorin die Leitung der Frauenabteilung

Professionalisierung für die Zukunft

Mit diesem umfassenden Umbau professionalisiert der 1. FC Köln Strukturen, die in den vergangenen Jahren als veraltet galten. Der Verein stellt sich damit breiter auf und schafft Organisationsformen, die auch in der 2. Bundesliga Bestand hätten. Aus finanzieller Perspektive ist die Neuausrichtung jedoch klar auf den Verbleib in der Bundesliga ausgerichtet, wo der Aufsteiger angesichts der veränderten Rahmenbedingungen dringend benötigte Stabilität gewinnen muss.

Thomas Kessler setzt mit diesen Maßnahmen ein deutliches Zeichen für einen neuen, strukturierten Weg des FC Köln. Die klare Aufgabenteilung und die Einbindung erfahrener Fachleute sollen dem Verein helfen, langfristig erfolgreich zu agieren und die Herausforderungen des modernen Profifußballs besser zu bewältigen.

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