FIFA startet letzte Ticket-Verkaufsphase für WM 2026 ab 1. April
FIFA startet letzte WM-Ticket-Verkaufsphase ab 1. April

Letzte Chance auf WM-Tickets: FIFA startet finale Verkaufsphase

Die FIFA hat am Mittwoch den Start der letzten Verkaufsphase für Eintrittskarten zur Fußball-Weltmeisterschaft 2026 bekanntgegeben. Ab dem 1. April um 17 Uhr werden die verbleibenden Tickets für das Großereignis in den USA, Mexiko und Kanada verfügbar sein. Diese Ankündigung erfolgt nur einen Tag nach einer formellen Beschwerde der europäischen Fan-Organisation Football Supporters Europe (FSE).

Direkte Platzwahl und Kontoinformationen

In der finalen Verkaufsphase können Interessenten erstmals direkt ihre Wunschplätze auswählen. „Nach der Verkaufsphase mit Zufallsziehung gelangen nun weitere Tickets in den allgemeinen Kartenverkauf“, erklärte die FIFA in einer offiziellen Mitteilung. Die Tickets seien so lange verfügbar, wie der Vorrat reiche, und stünden allen Fans zum Kauf offen.

Zudem teilte der Weltverband mit, dass Personen, die bereits in früheren Verkaufsphasen Tickets erworben haben, ab dem 1. April in ihrem FIFA-Konto sehen können, welche Plätze ihnen zugeteilt wurden. Diese Transparenzmaßnahme soll den bisherigen Käufern mehr Planungssicherheit bieten.

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Kritik an Preispolitik und Vergabesystem

Zur konkreten Preispolitik in der letzten Verkaufsphase machte die FIFA keine näheren Angaben. Auch auf aktuelle Kritik am Vergabesystem ging der Verband in seiner Mitteilung nicht ein. Dies steht im deutlichen Kontrast zu den jüngsten Entwicklungen auf europäischer Ebene.

Erst am Dienstag hatte die Football Supporters Europe gemeinsam mit der Verbraucherorganisation Euroconsumers eine formelle Beschwerde bei der Europäischen Kommission eingereicht. Die Organisationen werfen der FIFA „überhöhte Eintrittskartenpreise“ für die WM-Endrunde vom 11. Juni bis 19. Juli 2026 vor.

Monopolvorwürfe und Forderungen der Fans

„Die FIFA hält ein Monopol auf den Ticketverkauf für die Weltmeisterschaft 2026 und hat diese Macht genutzt, um den Fans Bedingungen aufzuerlegen, die in einem wettbewerbsorientierten Markt niemals akzeptabel wären“, begründete die FSE ihren Schritt. Die Organisatoren kritisieren insbesondere „undurchsichtige und unfaire Kaufbedingungen und Kaufprozesse“.

Konkret fordern FSE und Euroconsumers, dass die Europäische Kommission die FIFA anweist, auf ihre umstrittene „dynamische Preisgestaltung“ zu verzichten. Diese Praxis, bei der Ticketpreise je nach Nachfrage schwanken können, steht im Zentrum der Kritik der Fan-Organisationen.

Die finale Ticketverfügbarkeit ab April markiert somit nicht nur die letzte Chance für Fans, an Eintrittskarten zu gelangen, sondern steht auch im Schatten anhaltender Kontroversen um die Vermarktungsstrategien des Fußball-Weltverbands. Während die FIFA den Verkaufsprozess abschließt, bleiben die Vorwürfe europäischer Verbraucherschützer unbeantwortet.

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