Fortuna Düsseldorf droht Absturz auf Platz 16 – Trainer Anfang spricht Klartext
Fortuna Düsseldorf: Absturz auf Platz 16 droht

Fortuna Düsseldorf in der Abstiegsfalle: Drohender Absturz auf Platz 16

Die jüngsten zwei Niederlagen gegen Hertha BSC mit 2:5 und beim VfL Braunschweig mit 0:1 haben Fortuna Düsseldorf einen schweren Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt versetzt. Statt weiter entscheidende Schritte in Richtung sicheren Ligaverbleib zu machen, muss der Elfte der 2. Fußball-Bundesliga nun aufpassen, nicht weiter in den Abstiegssog zu geraten.

Kritische Ausgangslage vor Ostersamstag

Das kommende Spiel am Ostersamstag beim 1. FC Kaiserslautern (13 Uhr/Sky) wird zur Nagelprobe für die Fortuna. Bei einer erneuten Niederlage in der Pfalz droht Trainer Markus Anfang (51) mit seiner Mannschaft sogar der Absturz auf den gefährlichen 16. Tabellenplatz – direkt auf den Relegationsrang.

Die Situation wird zusätzlich verschärft durch die Tatsache, dass sämtliche direkte Abstiegskonkurrenten Heimspiele haben: Arminia Bielefeld empfängt Darmstadt 98, Dynamo Dresden spielt gegen Hertha BSC, Holstein Kiel trifft auf Preußen Münster, Greuther Fürth empfängt SC Paderborn und der VfL Braunschweig spielt gegen den 1. FC Nürnberg.

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Trainer Anfang spricht deutliche Worte

„Jetzt haben wir zwei Spiele in Folge verloren“, analysiert Fortuna-Trainer Markus Anfang nüchtern. „Davor waren wir die beste Rückrunden-Mannschaft. Aber danach nicht die schlechteste Rückrundenmannschaft. Wir haben noch sieben Spiele, da können wir Punkte holen. Man kann in jedem Spiel Punkte holen, um Schritte nach vorne zu machen.“

Der Trainer macht deutlich, wie er mit der Drucksituation umgeht: „Um es ganz klar zu sagen: Alle Mannschaften aus dem unteren Sektor – der fängt auf Platz acht oder neun an – spielen gegen den Abstieg. Wir auch!“

Psychologische Herausforderung für die Mannschaft

Anfang betont die mentale Komponente im Abstiegskampf: „Wenn wir uns nur noch mit dem Verlieren beschäftigen, steigen wir ab! Wenn wir uns damit beschäftigen, dass wir Punkte holen wollen, kommen wir da raus. Wir müssen keine Szenarien bauen. Wir dürfen nicht alles schlimmer machen, als es ist.“

Der Trainer beschreibt die Gesamtsituation in der Liga: „Die Situation ist schwer – für alle! Für viele Mannschaften, und sie spielen alle gegeneinander. Es werden nicht alle Serien starten können, weil sie noch gegeneinander spielen. Wir müssen nur schauen, dass wir unsere Punkte holen. Alles andere hat uns nicht zu interessieren.“

Optimistischer Ausblick trotz schwieriger Lage

Markus Anfang bleibt trotz der angespannten Tabellenkonstellation zuversichtlich: „Ich habe immer gesagt, wir kommen da raus. Und wir kommen da raus. Nur wann wir da rauskommen, kann keiner sagen.“

Allerdings macht der Trainer auch klar, dass spätestens nach dem letzten Saisonspiel beim direkten Konkurrenten Greuther Fürth die Rettung besiegelt sein muss. „Wir brauchen nichts zu dramatisieren, wir brauchen auch nichts schönzureden. Wir spielen gegen den Abstieg. Das weiß jeder hier. Wir wissen, wie die Situation ist.“

Die kommenden Wochen werden zeigen, ob Fortuna Düsseldorf die Kurve kriegt oder tatsächlich in den gefährlichen Abstiegskampf zurückrutscht. Mit nur sieben verbleibenden Spielen hat die Mannschaft von Markus Anfang wenig Zeit, um die dringend benötigten Punkte zu sammeln und den drohenden Absturz auf Platz 16 zu verhindern.

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