Eintracht Frankfurt beendet Durststrecke mit klarem Heimsieg
Die Eintracht Frankfurt hat unter ihrem neuen Trainer Albert Riera endlich wieder einen Bundesliga-Sieg gefeiert. Im Krisenduell gegen Borussia Mönchengladbach setzten sich die Hessen mit einem überzeugenden 3:0 (2:0) durch und beendeten damit eine sieben Spiele andauernde Serie ohne Dreier. Für Riera war es die perfekte Heimpremiere vor 59.500 Zuschauern in der Frankfurter Arena.
Stabile Defensive und effiziente Offensive
Die Mannschaft zeigte sich unter der Führung des spanischen Trainers deutlich stabiler in der Defensive und wesentlich effizienter in der Offensive. Nathaniel Brown erzielte bereits in der 24. Minute das Führungstor nach einem geschickten Doppelpass mit Jean-Mattéo Bahoya. Nur zehn Minuten später erhöhte Startelf-Debütant Ayoube Amaimouni-Echghouyab mit einem traumhaften Schlenzer ins lange Eck auf 2:0.
In der zweiten Halbzeit verteidigte die Eintracht leidenschaftlich ihren Vorsprung, während Gladbach trotz mehr Ballbesitz kaum gefährlich wurde. Ansgar Knauff krönte die Leistung schließlich in der 75. Minute, als er einen katastrophalen Fehler von Gladbachs Kota Takai eiskalt ausnutzte und zum 3:0-Endstand traf.
Erster Sieg seit 63 Tagen
Dieser Dreier markiert den ersten Sieg der Frankfurter seit genau 63 Tagen in der Bundesliga. Mit nun vier Punkten aus zwei Spielen unter Riera scheint die Talfahrt der Eintracht vorerst gestoppt. Der Blick kann sich wieder in Richtung der Europapokalplätze richten, nachdem die Mannschaft zuvor deutlich unter ihren Möglichkeiten gespielt hatte.
Für Borussia Mönchengladbach hingegen geht die Negativserie ungebremst weiter. Das Team von Trainer ... absolvierte bereits das sechste Spiel in Serie ohne Sieg und rutscht im Abstiegskampf immer weiter in Bedrängnis. Gegen den Angstgegner aus Frankfurt blieb die Borussia seit zehn Begegnungen ohne Dreier.
Verletzungssorgen bei den Frankfurtern
Einziger Wermutstropfen für die Eintracht war die Verletzung von Stürmer Arnaud Kalimuendo. Der Angreifer stürzte in der 17. Minute unglücklich auf die Schulter und musste vorzeitig ausgewechselt werden. Aufgrund der bereits bestehenden Personalnot im Mittelfeld sprang Mahmoud Dahoud für ihn ein.
Trainer Albert Riera zeigte sich nach dem Spiel erleichtert über den klaren Sieg, nachdem das Hinspiel gegen Gladbach noch mit einem zittrigen 6:4-Erfolg nach 6:0-Führung geendet hatte. „Hoffentlich wird es nicht wieder so ein Spiel, sonst werde ich mit mehr grauen Haaren herumlaufen“, kommentierte der Spanier mit einem Schmunzeln die turbulente erste Begegnung gegen denselben Gegner.
Die Frankfurter konnten mit diesem wichtigen Erfolg nicht nur die eigene Durststrecke beenden, sondern auch psychologisch wichtige Punkte im Kampf um die internationalen Plätze sammeln. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob die Stabilisierung unter Riera nachhaltig ist.



