Eintracht Frankfurt vor entscheidenden Wochen: Der Glaube ist zurück
Die Eintracht Frankfurt befindet sich in einer entscheidenden Phase der Saison. Unter dem spanischen Trainer Albert Riera hat die Mannschaft wieder an Stabilität gewonnen und verfolgt weiterhin das klare Saisonziel: die Qualifikation für den Europapokal. Nach einem verdienten 2:0-Sieg gegen den direkten Konkurrenten SC Freiburg, dem zweiten Erfolg im vierten Spiel unter dem neuen Coach, ist die Stimmung im Lager der Hessen spürbar verbessert.
Kapitän Koch sieht positive Entwicklung
Kapitän Robin Koch äußerte sich nach dem Sieg über Freiburg optimistisch über die aktuelle Entwicklung. „Der Glaube ist wieder da, dass du spielen kannst, Gegner auch dominieren kannst“, betonte der Anführer der SGE. Als Tabellensiebter der Fußball-Bundesliga haben die Frankfurter das Ziel Europacup noch keineswegs aus den Augen verloren, auch wenn die Konkurrenz hart bleibt.
Zur konkreten Frage nach dem sechsten Platz, der sicher zur Europapokal-Qualifikation reichen würde, zeigte sich Koch jedoch zurückhaltend. „Wir müssen so wie heute unsere Spiele gewinnen“, erklärte er. Wenn die Mannschaft dann wie mit dem Sieg gegen Freiburg einen kleinen Sprung in der Tabelle schaffen kann, sei das zwar erfreulich, „aber trotzdem müssen wir Woche für Woche die Aufgaben annehmen und Spiele gewinnen. Dann sehen wir, wie weit es gehen kann.“
Machbare Aufgaben in den kommenden Wochen
Der Sieg gegen Freiburg brachte die Eintracht zurück auf den siebten Platz, der unter Umständen ebenfalls für das internationale Geschäft reichen könnte. Allerdings fehlen bereits sechs Punkte auf den sechstplatzierten Bayer Leverkusen, der sein Polster im Nachholspiel beim Hamburger SV noch ausbauen könnte.
Dennoch blickt Frankfurt mit Zuversicht auf die kommenden Wochen. Die nächsten fünf Gegner der Hessen stehen nach dem 24. Spieltag allesamt auf den letzten sechs Plätzen der Tabelle, was auf dem Papier machbare Aufgaben verspricht. Sportvorstand Markus Krösche betonte jedoch die notwendige Konzentration: „Wir konzentrieren uns jetzt auf St. Pauli“, sagte er mit Blick auf die Partie am kommenden Sonntag in Hamburg. „Der Rest steht in den Sternen.“
Verletzungssorgen bei Torwart Santos
Einziger Wermutstropfen des Sieges gegen Freiburg blieb die frühe Verletzung von Torwart Kaua Santos. Der SGE-Keeper hatte sich bereits in der fünften Minute nach einem Zusammenprass mit Freiburgs Stürmer Igor Matanovic am Knie verletzt und konnte nicht weiterspielen. Weitere Tests zur genauen Diagnose sollen am Montag folgen.
Robin Koch zeigte sich besorgt über den Vorfall: „Es ist extrem bitter, in der ersten Minute direkt so eine Aktion. Wir hoffen, dass es nicht so dramatisch ist.“ Die Verletzung des Torwarts könnte die Planungen von Trainer Albert Riera für die kommenden wichtigen Spiele beeinflussen.
Insgesamt präsentiert sich Eintracht Frankfurt wiedererstarkt und mit neuem Selbstvertrauen. Die Kombination aus wiedergefundenem Glauben an die eigene Stärke und den bevorstehenden machbaren Aufgaben könnte den Frankfurtern den ersehnten Sprung in die Europapokal-Plätze ermöglichen.



