Der Kader der französischen Nationalmannschaft für die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in Kanada, Mexiko und den USA steht fest. Nationaltrainer Didier Deschamps gab am Donnerstagabend den 26-köpfigen Kader bekannt, der im Sommer um den Titel kämpfen wird.
Überraschungen im Aufgebot
Deschamps setzt auf die Bayern-Stars Michael Olise und Dayot Upamecano, die beide beim FC Bayern München unter Vertrag stehen. Für Überraschungen sorgt das Fehlen von Eduardo Camavinga von Real Madrid. Der Mittelfeldspieler war beim Champions-League-Aus gegen den FC Bayern zur tragischen Figur geworden und seine Zukunft ist seitdem ungewiss.
Jean-Philippe Mateta von Crystal Palace, ehemals in der Bundesliga aktiv, hat es in den Kader geschafft. Randal Kolo Muani, Ex-Frankfurter und aktuell bei Paris Saint-Germain, wurde nicht berücksichtigt.
Torhüter-Position überraschend besetzt
Auf der Torwartposition gibt es eine Überraschung: Hinter Mike Maignan (AC Milan) und Brice Samba (Stade Rennes) wird Robin Risser vom RC Lens als dritter Torwart mit zur WM reisen. Lucas Chevalier vom frischgebackenen französischen Meister Paris Saint-Germain ist nicht dabei.
Der komplette Kader im Überblick
Tor: Mike Maignan (AC Milan), Brice Samba (Stade Rennes), Robin Risser (RC Lens).
Abwehr: William Saliba (FC Arsenal), Dayot Upamecano (FC Bayern München), Malo Gusto (FC Chelsea), Ibrahima Konaté (FC Liverpool), Maxence Lacroix (Crystal Palace), Theo Hernández (Al-Hilal), Lucas Hernández (Paris Saint-Germain), Lucas Digne (Aston Villa), Jules Koundé (FC Barcelona).
Mittelfeld: Aurélien Tchouaméni (Real Madrid), N'Golo Kanté (Fenerbahce Istanbul), Warren Zaire-Emery (Paris Saint-Germain), Manu Koné (AS Rom), Adrien Rabiot (AC Milan).
Sturm: Bradley Barcola (Paris Saint-Germain), Rayan Cherki (Manchester City), Michael Olise (FC Bayern München), Désiré Doué (Paris Saint-Germain), Maghnes Akliouche (AS Monaco), Kylian Mbappé (Real Madrid), Ousmane Dembélé (Paris Saint-Germain), Marcus Thuram (Inter Mailand), Jean-Philippe Mateta (Crystal Palace).
Die französische Mannschaft reist als einer der Favoriten zum Turnier und hofft, an den Erfolg von 2018 anknüpfen zu können.



