SC Freiburg erleidet Rückschlag in Europa League: 0:1-Niederlage in Genk
Freiburg verliert Europa-League-Hinspiel in Genk 0:1

Freiburgs Europacup-Traum nach Niederlage in Belgien gefährdet

Der SC Freiburg hat im Achtelfinale der Europa League einen herben Rückschlag hinnehmen müssen. Die Mannschaft von Trainer Julian Schuster verlor das Hinspiel beim belgischen Vertreter KRC Genk mit 0:1 (0:1) und muss nun im Rückspiel zu Hause eine deutliche Leistungssteigerung zeigen, um den Traum vom ersten Viertelfinal-Einzug der Vereinsgeschichte weiterzuträumen.

El Ouahdi beschert Genk verdienten Heimsieg

Die Entscheidung fiel bereits in der 24. Spielminute, als Zakaria El Ouahdi für den fünfmaligen belgischen Pokalsieger traf. Der Sport-Club aus dem Breisgau präsentierte sich über weite Strecken der Partie erstaunlich schwach und konnte die eigenen Qualitäten kaum zur Geltung bringen. Besonders in der ersten Halbzeit leisteten sich die Freiburger ungewöhnlich viele individuelle Fehler.

Kapitän Christian Günter, der vor dem Spiel noch von den „wichtigen Wochen“ und dem Ziel gesprochen hatte, „in allen Wettbewerben das Beste rauszuholen“, war an der fahrlässigen Abwehrarbeit zum 0:1 beteiligt. Die Gäste mussten zudem auf den gesperrten Maximilian Eggestein verzichten, was die Mittelfeldorganisation zusätzlich erschwerte.

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Freiburger Offensive bleibt ohne Durchschlagskraft

Obwohl die Freiburger zu Beginn der zweiten Halbzeit mit mehr Elan und Bissigkeit in die Zweikämpfe gingen, fehlte es bis zum Schluss an der nötigen Durchschlagskraft in der Offensive. Der Auftritt blieb deutlich hinter den Erwartungen zurück, die nach den bisherigen starken Europacup-Heimspielen in dieser Saison geweckt worden waren.

Bereits in der Anfangsphase hatten die Belgier die Oberhand, zweimal wurde es gefährlich vor dem Tor von Noah Atubolu. Ein scheinbarer Führungstreffer von Johan Manzambi wurde in der 8. Minute wegen Abseitsstellung nicht anerkannt. In der 17. Minute hatte derselbe Spieler erneut die Chance zur SC-Führung, doch auch diese Möglichkeit wurde nicht genutzt.

Alles steht und fällt mit dem Heimspiel

Mit dem knappen 0:1-Rückstand zur Pause waren die Freiburger noch gut bedient, doch auch nach der Pause gelang keine Wende. Konstantinos Karetsas vergab in der 27. Minute sogar die Chance auf das 2:0 für Genk. Der SC präsentierte sich in dieser Phase des Spiels besonders schwach.

Nun steht alles auf dem Spiel: In der kommenden Woche muss der Sport-Club im heimischen Stadion nicht nur gewinnen, sondern aufgrund der Auswärtstorregelung möglicherweise sogar mit mehr als einem Tor Unterschied siegen. Die Tatsache, dass Freiburg in der laufenden Europacup-Saison alle Heimspiele gewonnen hat, gibt zumindest Grund zur Hoffnung. Doch angesichts der schwachen Leistung in Genk und des bevorstehenden Bundesliga-Endspurts sowie des DFB-Pokal-Halbfinals beim Titelverteidiger VfB Stuttgart wird die Mannschaft von Julian Schuster alle Kräfte mobilisieren müssen.

Die Europa League bleibt die große Chance für den SC Freiburg, in dieser Saison noch einen besonderen Erfolg zu feiern. Doch nach der enttäuschenden Vorstellung in Belgien ist klar: Nur mit einer deutlichen Steigerung gegenüber dem Hinspiel kann der Traum vom historischen Viertelfinal-Einzug weiterleben.

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