Transfergerüchte um Soumaila Coulibaly: Chelsea und PSG angeblich interessiert
In den letzten Tagen sorgten Berichte über ein angebliches Interesse des FC Chelsea und Paris Saint-Germain an Werder Bremens Defensivtalent Soumaila Coulibaly für Aufsehen. Der 19-jährige Innenverteidiger, der in dieser Saison zu den Stammkräften der Bremer gehört, soll demnach bei den europäischen Top-Klubs auf dem Zettel stehen. Doch nun gibt es ein klares Dementi von Seiten des Spielers.
Berater dementiert konkrete Angebote
Coulibalys Berater, Abdoulaye Soumah, stellte in einem Interview mit der „Deichstube“ klar: „Es gibt keine konkreten Angebote von Chelsea oder PSG. Das sind nur Gerüchte. Soumaila konzentriert sich voll auf Werder Bremen und seine Entwicklung.“ Soumah betonte, dass der Spieler keinen Wechselwunsch geäußert habe und der Klub auch keine Verkaufsabsichten signalisiert habe.
Der Franzose mit malischen Wurzeln wechselte im Sommer 2022 von Paris FC zu Werder Bremen und absolvierte in der laufenden Saison bereits 18 Pflichtspiele. Dabei erzielte er ein Tor und bereitete zwei Treffer vor. Seine starken Leistungen haben offenbar das Interesse größerer Klubs geweckt, doch ein Transfer im Winter ist laut Berater kein Thema.
Werder Bremen plant langfristig mit Coulibaly
Werder Bremen hat Coulibaly noch bis 2026 unter Vertrag. Sportdirektor Clemens Fritz äußerte sich zu den Gerüchten: „Wir sind sehr zufrieden mit Soumailas Entwicklung. Er hat sich schnell an die Bundesliga gewöhnt und ist ein wichtiger Bestandteil unserer Mannschaft. Wir planen langfristig mit ihm und sehen keinen Grund, ihn abzugeben.“
Der Spieler selbst zeigt sich ebenfalls zufrieden in Bremen. In einer Vereinsmitteilung sagte Coulibaly: „Ich fühle mich hier wohl und möchte mich weiter verbessern. Werder gibt mir die Chance, Spielpraxis auf höchstem Niveau zu sammeln. Das ist für meine Karriere entscheidend.“
Kein Abschied im Winter
Damit scheint ein Winterwechsel des 19-Jährigen vom Tisch. Werder Bremen ist in dieser Saison im Mittelfeld der Tabelle positioniert und möchte den Kader zusammenhalten, um die gesteckten Ziele zu erreichen. Coulibaly, der als eines der größten Talente im deutschen Fußball gilt, soll in Ruhe weiterentwickelt werden.
Die Gerüchte um Chelsea und PSG waren offenbar durch Spekulationen in sozialen Netzwerken und unbestätigte Medienberichte entstanden. Coulibalys Berater appellierte an die Öffentlichkeit, den Spieler nicht mit ständigen Wechselgerüchten zu belasten. „Soumaila ist erst 19 und hat noch viel Zeit für große Schritte. Jetzt geht es darum, in Bremen zu reifen und Erfahrung zu sammeln“, so Soumah.
Bis zum Sommer könnte sich die Situation allerdings ändern, sollten Top-Klubs ernsthaftes Interesse anmelden. Doch vorerst bleibt Coulibaly ein Werderaner – und das ist auch gut so, findet Trainer Ole Werner: „Er ist ein wichtiger Teil unserer Defensive und wird uns in der Rückrunde helfen.“



