Gladbachs Befreiungsschlag: Polanski muss Mut zu Mohya und personellen Veränderungen beweisen
Gladbach: Polanski muss Mut zu Mohya beweisen

Gladbachs Befreiungsschlag: Polanski muss Mut zu Mohya und personellen Veränderungen beweisen

Nach sechs sieglosen Partien in Folge steht Borussia Mönchengladbach am Sonntag (15.30 Uhr/DAZN) beim Auswärtsspiel in Freiburg unter enormem Druck. Die Fohlen müssen endlich wieder einen Dreier landen, doch genau beim sogenannten „Angstgegner“ wird dies zur Riesenaufgabe: In Freiburg konnte Gladbach keines der letzten 17 Bundesligaspiele gewinnen. Die BILD erklärt, wie die Mannschaft trotz dieser negativen Statistik einen Befreiungsschlag landen kann – dafür muss sich Trainer Eugen Polanski (39) allerdings personell einiges trauen und entscheidende Veränderungen vornehmen.

Wael Mohya gehört endlich in die Startformation

Ein zentraler Punkt für die notwendige Wende ist die Einbindung von Super-Juwel Wael Mohya (17). Der junge Spieler sorgt bei seinen Einwechslungen regelmäßig für eine Menge Schwung und Torgefahr. Natürlich fehlt dem Youngster noch Erfahrung in der Bundesliga und im aktuellen Abstiegskampf, doch seine Unbekümmertheit und Offensivkraft könnten die zuletzt harmlose Fohlen-Offensive dringend benötigen. In der Partie gegen Frankfurt (0:3) durfte Mohya erst in der 79. Minute ran – in den wenigen Minuten zeigte er mehr Gefahr als die komplette Offensive in den 80 Minuten zuvor.

Ebenso hat Hugo Bolin (22) in seinen bisher lediglich 36 Einsatzminuten angedeutet, dass er Borussias Spiel nach vorn bereichern und neuen Schwung geben kann. Der Schwede, den Manager Rouven Schröder (50) am letzten Tag der Winter-Transferperiode verpflichtet hatte, erhält für seine Trainingsleistungen großes Lob von Polanski – nun sollte er die Chance erhalten, dies auch länger auf dem Rasen unter Beweis zu stellen.

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Das Experiment mit Philipp Sander muss beendet werden

Gleichzeitig sollte Trainer Polanski das Experiment mit Philipp Sander (27) in der Dreierkette schleunigst beenden. Der „Sechser“ ist auf seiner angestammten Position im zentralen, defensiven Mittelfeld einfach wichtiger für das Team – zumal genau dort in Freiburg der gesperrte Rocco Reitz (23) ausfällt. In der Bundesliga-Partie in Frankfurt war Sander als Innenverteidiger bei beiden Gegentoren in der ersten Halbzeit beteiligt, was die Schwächen dieser Positionierung deutlich machte.

Gladbach verfügt momentan mit Nico Elvedi (29), Kevin Diks (29), Kota Takai (21), Fabio Chiarodia (20) und Marvin Friedrich (30) über genügend gelernte Innenverteidiger, sodass Sander wieder in seiner natürlichen Rolle eingesetzt werden kann. Diese personelle Rückbesinnung könnte die defensive Stabilität deutlich erhöhen und gleichzeitig das Mittelfeld stärken.

Die historische Herausforderung in Freiburg

Die Ausgangslage für Borussia Mönchengladbach ist denkbar schwierig: In Freiburg wartet eine historisch ungünstige Bilanz von 17 Bundesligaspielen ohne Sieg. Um diese Serie zu durchbrechen, sind mutige Entscheidungen des Trainers unerlässlich. Die Integration junger, dynamischer Spieler wie Mohya und Bolin könnte frischen Wind in die Offensive bringen, während die Rückkehr Sanders ins defensive Mittelfeld die Balance des Teams verbessern würde.

Polanski steht somit vor einer entscheidenden Weichenstellung. Sein Mut zu personellen Veränderungen wird maßgeblich darüber bestimmen, ob Gladbach in Freiburg endlich wieder einen Dreier landen und damit den dringend benötigten Befreiungsschlag erzielen kann. Die kommende Partie wird zeigen, ob die Fohlen aus der negativen Serie ausbrechen und neue Impulse setzen können.

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