Heute Abend trifft die deutsche Nationalmannschaft in ihrem zweiten WM-Gruppenspiel auf die Elfenbeinküste. Leroy Sané (30) wurde für seine Leistung im Auftaktspiel gegen Curaçao (7:1) kritisiert. Einige Fans fordern sogar, dass Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) seine Startelf umstellt – zum Unverständnis von İlkay Gündoğan (35).
Gündogan: „Die Leute verstehen Leroy nicht“
In der „Spiegel“-Kolumne schreibt der frühere DFB-Kapitän: „Ich glaube, die Leute verstehen Leroy nicht. Und ich glaube, dass sie ihm Unrecht tun. Leroy polarisiert. Das verstehe ich. Aber als Spieler ist es mental unheimlich schwer, damit umzugehen.“
Bei den Fans steht Sané schnell in der Kritik. Gündogan sagt: „Oft hat Leroy das Gefühl, dass die Leute nur darauf warten, dass er etwas falsch macht. Ich merke, dass er mental nicht immer so frei ist, wie er es für sein assoziatives Spiel bräuchte. Er ist ein Spieler, der Freiraum für Fehler braucht. Nur dann kann er sich wirklich entfalten.“
Sanés emotionale Spielweise
Sané lasse sich durch eine misslungene Aktion auf dem Platz herunterziehen. Gündogan: „Er ist ein sehr emotionaler Spieler. Ich sage ihm oft, dass er daran arbeiten muss.“
Sané und Gündogan spielen beide bei Galatasaray. Doch es ist nicht ihre erste gemeinsame Station. Zuvor spielten die beiden von 2016 bis 2020 vier Jahre zusammen unter Trainer Pep Guardiola (55) bei Manchester City. 2018 und 2019 wurden sie englischer Meister.
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