Freiburg in Genk: Vincenzo Grifo jagt historischen Alleinrekord im Europacup
Grifo jagt Alleinrekord: Freiburgs Mission in Genk

Freiburgs Europacup-Mission: Grifo vor historischem Alleinrekord in Genk

Der Sport-Club Freiburg steht vor einer entscheidenden europäischen Woche. Beim Achtelfinal-Hinspiel in der Europa League am Donnerstagabend beim belgischen Meister KRC Genk (21:00 Uhr, RTL) will sich die Mannschaft von Trainer Julian Schuster eine optimale Ausgangsposition für das Rückspiel verschaffen. Im Fokus steht dabei vor allem Offensivstar Vincenzo Grifo, der einen bedeutenden persönlichen Meilenstein erreichen könnte.

Grifos Rekordjagd und emotionale Rückkehr nach Genk

Nach seinem 105. Pflichtspieltreffer für die Breisgauer im Bundesliga-Remis gegen Bayer Leverkusen (3:3) teilt sich der 32-jährige Deutsch-Italiener aktuell mit Nils Petersen die Spitzenposition in der ewigen Freiburger Torschützenliste. Ein Tor in Genk würde Grifo zum alleinigen Rekordhalter machen – eine zusätzliche Motivation für den erfahrenen Spielmacher.

Für Grifo hat die Rückkehr nach Genk eine besondere persönliche Bedeutung. „Ich habe dort 2018 mein Länderspiel-Debüt für Italien gefeiert. Das sind schöne Erinnerungen. Da erwartet uns etwas Spannendes“, erklärte der Offensivspieler im Vorfeld der Begegnung. Diese emotionalen Verbindungen könnten dem SC im entscheidenden Moment zugutekommen.

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Historische Chance für den Sport-Club

Für den SC Freiburg geht es um mehr als nur einen persönlichen Rekord. Die Mannschaft aus dem Breisgau hat in ihrer Vereinsgeschichte noch nie ein Europacup-Viertelfinale erreicht – eine historische Marke, die in dieser Saison endlich fallen könnte. „Wir haben wichtige Wochen vor uns. Wir wollen in allen Wettbewerben das Beste rausholen und alles raushauen. Das ist die Marschroute“, betonte Kapitän Christian Günter.

Der Routinier verwies dabei auf die jüngste Leistung gegen Leverkusen: „Man hat gesehen, dass wir eine Wahnsinns-Qualität haben, wenn wir alles auf den Platz bringen.“ Diese Qualität soll nun auch im Europapokal zum Tragen kommen, wo der SC direkt ins Achtelfinale einzog, während Genk den Umweg über die Playoffs gegen Dinamo Zagreb nehmen musste.

Schuster warnt vor offensivstarkem Gegner

Trainer Julian Schuster zeigt sich trotz der positiven Ausgangslage respektvoll gegenüber dem Tabellenachten der belgischen Liga. „Genk ist ein Gegner mit einem spielerischen Ansatz und offensiver Qualität“, analysierte der Freiburg-Trainer. Der fünfmalige belgische Pokalsieger und viermalige Meister stellt damit eine ernstzunehmende Hürde auf dem Weg ins Viertelfinale dar.

Neben der Europa League hat Freiburg mit dem Bundesliga-Endspurt und dem DFB-Pokal-Halbfinale beim Titelverteidiger VfB Stuttgart weitere große Ziele vor Augen. Die kommenden Wochen werden somit richtungsweisend für die Saisonbilanz des ambitionierten Clubs.

Die Mission in Genk vereint somit persönliche und kollektive Ambitionen: Während Vincenzo Grifo den alleinigen Rekord anstrebt, will der gesamte Sport-Club endlich den Sprung ins Europacup-Viertelfinale schaffen – eine doppelte historische Chance, die die Mannschaft mit voller Konzentration angehen wird.

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