Fußballstar Kai Havertz offenbart tierische Vorliebe für Esel
Im DFB-Camp in Herzogenaurach nutzte Nationalspieler Kai Havertz die letzte Frage seiner Pressekonferenz am Mittwoch, um ausführlich über seine besondere tierische Leidenschaft zu sprechen. Der Fußballprofi, der aktuell beim englischen Topklub FC Arsenal unter Vertrag steht, besitzt drei Esel, die er zu seinem 18. Geburtstag als Geschenk von seinen Eltern erhielt.
„Esel sind sehr ruhige Tiere – so ein bisschen wie ich“
Havertz beschrieb die Charaktereigenschaften seiner „Super-Tiere“ mit einer überraschenden Selbstreflexion. „Esel sind sehr, sehr ruhige Tiere – so ein bisschen wie ich“, erklärte der 27-jährige Offensivspieler. Diese Wesensverwandtschaft scheint ein Schlüssel zu seiner Faszination für die grauen Vierbeiner zu sein.
Die Liebe zu diesen speziellen Tieren begleitet ihn schon seit seiner Jugend. „Die Liebe war immer da, generell für Tiere, aber spezifisch für Esel“, berichtete Havertz. „Das hat schon in ganz jungem Alter angefangen, ich weiß auch nicht, warum. Der eine oder andere von den Jungs macht da auch mal Witze drüber.“ Trotz des gelegentlichen Spottes seiner Mannschaftskollegen bleibt er seiner tierischen Vorliebe treu.
Esel namens Toni und seltene Besuche
Besonders kurios: Einer seiner drei Esel trägt den Namen Toni – eine Hommage an seinen ehemaligen Teamkollegen Antonio Rüdiger. Die Namensgebung unterstreicht die persönliche Verbindung, die Havertz zu seinen Tieren aufbaut.
Allerdings gestaltet sich die Tierhaltung durch seine berufliche Situation in England als herausfordernd. Während Havertz in London beim FC Arsenal kickt und dort drei Hunde im Haushalt hat, leben seine Esel in Deutschland. „Da sieht man sich recht selten“, räumte der Fußballstar ein. Doch wenn Besuche möglich sind, ist die Freude auf beiden Seiten groß.
Eine besonders berührende Erfahrung machte Havertz, als er eine Kindergartengruppe zu seinen Tieren einlud. „Wir haben mal eine Kindergartengruppe eingeladen, da kam der Esel, und die Kinder waren ganz, ganz ruhig“, erzählte der Nationalspieler. Diese friedliche Wirkung der Tiere auf die Kleinen beeindruckte ihn sichtlich.
Engagement über den Fußballplatz hinaus
Havertz' Tierliebe beschränkt sich nicht nur auf seine privaten Haustiere. Durch seine Stiftung setzt sich der Fußballprofi aktiv für den Tierschutz ein. Dieses Engagement zeigt, dass seine Verbundenheit mit Tieren tief in seinen persönlichen Werten verwurzelt ist und über eine bloße Vorliebe hinausgeht.
Die Pressekonferenz im DFB-Camp bot damit nicht nur Einblicke in die sportliche Vorbereitung des Nationalspielers, sondern auch in die private Seite eines Fußballprofis, der seine tierischen Begleiter als wichtige Konstanten in seinem Leben betrachtet – selbst wenn Kilometer und Ländergrenzen sie häufig trennen.



