Hecking spürt Aufbruchstimmung bei VfL Wolfsburg vor Abstiegsduell gegen Bremen
Hecking sieht Stimmungsumschwung bei VfL Wolfsburg

Hecking registriert positive Veränderungen bei den Wölfen

Knapp zwei Wochen nach seinem Amtsantritt als Rettertrainer beim VfL Wolfsburg hat Dieter Hecking einen deutlichen Stimmungsumschwung im Team ausgemacht. Vor dem entscheidenden Abstiegsgipfel der Fußball-Bundesliga gegen Werder Bremen am Samstag (15.30 Uhr/Sky) blickt der erfahrene Coach mit Zuversicht auf die Herausforderung.

Kleine Zeichen der Besserung

„Es wird in der Kabine wieder gelacht, der DJ hat sein Programm, das wieder ein bisschen lauter gefahren wird“, berichtete Hecking am Donnerstag bei der Pressekonferenz. „Das sind alles kleine Zeichen, wo ich merke, dass wir schon ein bisschen was bewegt haben.“ Der Trainer, der die Nachfolge des entlassenen Daniel Bauer angetreten hat, betonte: „Idealerweise folgt jetzt noch ein Sieg. Ich glaube, dann hat man die Köpfe wieder frei.“

Der VfL Wolfsburg befindet sich in einer äußerst prekären Tabellensituation. Mit lediglich 21 Punkten belegt das Team aktuell den 17. Platz und hat damit drei Punkte Rückstand auf den Relegationsrang. Das 1:1 beim Champions-League-Aspiranten TSG Hoffenheim am vergangenen Wochenende war zwar ein erster Schritt, doch gegen Werder Bremen werden dringend drei Punkte benötigt.

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Druck als ständiger Begleiter

„Druck gehört in der Situation dazu, den können wir auch nicht wegreden, der ist da“, räumte Hecking ein. Gleichzeitig zeigte er sich überzeugt von seinen Spielern: „Ich habe Vertrauen in die Jungs und den Spielplan, den wir uns vornehmen.“ Auch der Gegner aus Bremen befindet sich mit 25 Punkten in akuter Abstiegsgefahr, was das Duell zusätzlich brisant macht.

Besonderes Augenmerk legt Hecking auf die Unterstützung der eigenen Fans. Beim letzten Heimspiel gegen den Hamburger SV (1:2) hatten Wolfsburg-Anhänger ihren Unmut deutlich gemacht und unter anderem Pyrofackeln auf den Rasen geworfen. „Wenn wir als Mannschaft Kompaktheit und eine Einheit auf den Platz bringen, bin ich mir sehr sicher, dass unsere Fans nachziehen werden“, so der Trainer.

Gespräche mit Fanvertretern

Laut Hecking gab es am Mittwoch ein konstruktives Gespräch zwischen Vereins- und Fanvertretern. „Die Enttäuschung nach dem Hamburg-Spiel hat jeder gesehen, die war greifbar und spürbar für alle“, analysierte der Coach. „Wir sind in der Bringschuld, die Mannschaft ist in der Pflicht.“

Die Mission von Dieter Hecking ist klar definiert: Er soll den VfL Wolfsburg vor dem Abstieg in die 2. Liga bewahren. Mit seiner Erfahrung und dem spürbaren Stimmungsumschwung im Team hofft der Trainer, den entscheidenden Impuls für die verbleibenden Saisonspiele zu setzen. Das Duell gegen Werder Bremen könnte dabei zur Weichenstellung werden.

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