Dieter Hecking kehrt nach Wolfsburg zurück: Vertrag bis Saisonende zur Abstiegsvermeidung
Hecking zurück in Wolfsburg: Vertrag bis Saisonende

Dieter Hecking übernimmt beim VfL Wolfsburg mit Kurzzeit-Vertrag

Der VfL Wolfsburg hat auf die kritische sportliche Lage mit einer spektakulären Personalentscheidung reagiert. Dieter Hecking kehrt als Trainer zu den Niedersachsen zurück und erhält einen Vertrag, der zunächst nur bis zum Ende der laufenden Saison gilt. Der 61-jährige Routinier soll den abstiegsbedrohten Bundesligisten vor dem Gang in die Zweitklassigkeit bewahren.

Heikle Ausgangslage mit vier Punkten Rückstand

Die Situation beim Volkswagen-Club ist mehr als angespannt. Als Tabellenvorletzter hat Wolfsburg bereits vier Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz, der den Verbleib in der ersten Liga sichern könnte. Diese prekäre Position führte am Sonntag zur Trennung von Trainer Daniel Bauer und Sport-Geschäftsführer Peter Christiansen. Nun liegt die Hoffnung vollständig auf den Schultern von Dieter Hecking, der zwischen 2013 und 2016 bereits erfolgreich in Wolfsburg tätig war.

„Es geht jetzt ausschließlich um den VfL Wolfsburg“, betonte Hecking bei seiner offiziellen Vorstellung. Der erfahrene Coach machte dabei deutlich, dass er sich der enormen Herausforderung voll bewusst ist. „Heikel beschreibt die Situation nur verharmlosend. Die Lage ist nicht gut. Ansonsten wäre ich heute nicht hier“, so die ehrliche Einschätzung des Trainers.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Benaglio übernimmt wichtige Vermittlerrolle

Eine entscheidende Unterstützung erhält Hecking durch Diego Benaglio, den ehemaligen Wolfsburger Erfolgstorwart. Der 42-Jährige, der aktuell dem Aufsichtsrat des Vereins angehört, soll als Bindeglied zwischen Mannschaft und Vereinsführung fungieren. Benaglio wurde mit dem VfL Wolfsburg 2009 deutscher Meister und holte 2015 unter der Leitung von Dieter Hecking den DFB-Pokal.

„Wir haben Diego Benaglio gebeten, noch enger an die Mannschaft heranzurücken“, erklärte Aufsichtsratsvorsitzender Sebastian Rudolph. „Er soll das sportliche Team komplettieren und damit gewissermaßen auf den Platz zurückkehren, damit sich Dieter Hecking und Sportdirektor Pirmin Schwegler vollständig auf ihre Kernaufgaben konzentrieren können.“

Erfolgreiche Vergangenheit als Grundlage für die Zukunft

Dieter Hecking blickt auf eine erfolgreiche Vergangenheit in Wolfsburg zurück. „Ich hatte hier meine produktivste und erfolgreichste Zeit als Fußballtrainer“, erinnerte sich der 61-Jährige an seine vorherige Amtszeit. Neben dem DFB-Pokal-Sieg 2015 führte er den Verein damals auch in die Champions League.

Die kommenden Wochen werden zeigen, ob diese Erfahrung ausreicht, um den VfL Wolfsburg aus der akuten Abstiegsgefahr zu führen. Mit der Dreierkonstellation aus Hecking, Sportdirektor Pirmin Schwegler und dem neu positionierten Diego Benaglio hat der Verein jedenfalls klare Verantwortlichkeiten geschaffen, um den Kampf um den Klassenerhalt zu organisieren.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration