Demminer Ex-Kraftfahrer gründet KI-Unternehmen und will Schüler für Robotik begeistern
Demminer gründet KI-Firma und will Schüler für Robotik begeistern

Vom Lasterfahrer zum KI-Unternehmer: Demminer setzt auf Zukunftstechnologien

Robert Giese aus der Hansestadt Demmin ist fest von der Zukunft der künstlichen Intelligenz überzeugt. Der ehemalige Kraftfahrer hat mit Robotic Solution Demmin ein Unternehmen gegründet, das sich voll und ganz auf Robotik und KI spezialisiert hat. „Ich möchte mir mit Robotik und KI eine Existenz aufbauen“, erklärt der Jungunternehmer seine Motivation. Seine Begeisterung für die Technologie möchte er nun aktiv an andere weitergeben, insbesondere an junge Menschen.

KI als vielseitiger Arbeitskollege für jeden

Für Robert Giese ist künstliche Intelligenz weit mehr als nur ein digitales Lexikon. „Die meisten verwenden sie nur als Lexikon. Aber die KI kann viel mehr. Sie kann Arbeitskollege sein, Anwalt, Manager oder Content Creator“, stellt er klar. Der Demminer betont, dass es nicht die eine KI gibt, sondern viele verschiedene Systeme, die sich rasant weiterentwickeln. Jeder könne diese Technologien nutzen, vorausgesetzt, man könne sprechen, lesen und schreiben. „Ich habe Kraftfahrer gelernt, aber ich habe mich in den letzten Jahren sehr viel mit KI auseinandergesetzt“, so Giese über seinen ungewöhnlichen Karriereweg.

Virtuelles Netzwerk und faszinierende Zukunftsvisionen

Für seinen Schritt in die Selbstständigkeit setzt der Gründer auf das Netzwerk Neos7, das er als die am schnellsten wachsende Community für Zukunftstechnologie und Innovation beschreibt. Dieses virtuelle Universum unterstützt ihn bei seiner Arbeit. In der Online-Welt hat Giese erstaunliche Innovationen entdeckt, die teilweise an Science-Fiction grenzen. Ein Beispiel ist die Vision, dass zukünftig keine Straßenlaternen mehr benötigt werden, weil Baumblätter durch Biolumineszenz leuchten könnten. Solche Zukunftstechnologien faszinieren den Unternehmer zutiefst.

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Schulprojekte gegen Handy-Verbote

Robert Giese sieht in KI eine weitere industrielle Revolution und möchte diese Erkenntnis an Schulen weitergeben. „Man kann damit ziemlich einfach eine App bauen“, erklärt er. „Dazu muss man wissen, wie man Probleme möglichst gut schildert – jeder Dreizehnjährige könnte das machen.“ Die ersten Schulen in Demmin, darunter die Fritz-Reuter-Schule und die Kulturschule, hätten bereits Interesse signalisiert. Zum Handy-Verbot an Schulen hat der Gründer eine klare Meinung: „Das ist verkehrt, denn das Mobiltelefon ist eigentlich ein perfektes Lernmittel. Damit kann man im Unterricht alles machen.“

Hürden mit Behörden und Wachstumspläne

Der Weg in die Selbstständigkeit ist jedoch nicht ohne Herausforderungen. „Ich kämpfe mit dem Arbeitsamt, denn ich brauche einen Laptop. Wenn ich den hätte, dann hätte ich schon Mitarbeiter“, berichtet Giese. Bislang managt er alles über sein Smartphone, was jedoch Kapazitätsgrenzen setzt. Das Arbeitsamt zeige ihm bisher nur Gründe auf, warum es nicht funktionieren könne, und wolle ihn lieber in einer Angestelltenposition sehen. „Bis vor sechs Jahren war ich auch Kraftfahrer, aber ich habe keine Lust mehr darauf, dass sich mein Chef alles halbe Jahr ein neues Auto kauft, während ich gerade so die Miete bezahlen kann“, begründet er seinen Ausstieg aus dem Angestelltenverhältnis.

Robotik in Schulen und Liebe zur Heimatstadt

Ein besonderes Anliegen ist Robert Giese sein Schulprojekt. „Ich würde gern einen kleinen Roboter mit in die Schule nehmen, damit die Schüler erkennen, wie einfach das heutzutage ist, den zu programmieren“, erklärt er. Damit möchte er bei Heranwachsenden das Interesse für IT und Technik wecken. Aktuell sucht er nach einem Unternehmen, das dieses Vorhaben fördert. Seine Motivation ist tief in der Verbundenheit zu seiner Heimatstadt verwurzelt: „Ich bin Demminer, und ich liebe diese Stadt. Ich will, dass hier Schwung reinkommt und die Gemeinschaft wächst.“ Abschließend betont er: „Und ich bin das beste Beispiel dafür, dass KI funktioniert. Denn ich hatte noch nicht ein Problem, das ich mit KI nicht lösen konnte.“

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