Hannover 96 hat bei der Verpflichtung von Stuttgarts Nachwuchsspieler Hellstern eine Absage kassiert. Der Grund: Aussagen von 96-Boss Martin Kind über die Vergangenheit des Spielers.
Hintergrund der Absage
Der 19-jährige Hellstern, der beim VfB Stuttgart unter Vertrag steht, sollte eigentlich zu Hannover 96 wechseln. Doch der Transfer platzte, nachdem Kind in einem Interview über Hellsterns Zeit in der Jugendabteilung des VfB gesprochen hatte. Kind äußerte sich kritisch über die Entwicklung des Spielers, was Hellstern und seine Familie verärgerte.
Reaktion von Hellstern
Hellstern selbst erklärte, dass er sich aufgrund der Aussagen von Kind nicht mehr vorstellen könne, für Hannover 96 zu spielen. „Die Worte von Herrn Kind haben mir gezeigt, dass ich bei Hannover nicht willkommen bin“, so der Mittelfeldspieler. Er fühle sich missverstanden und wolle nun seine Karriere beim VfB Stuttgart fortsetzen.
Folgen für Hannover 96
Für Hannover 96 ist die Absage ein Rückschlag. Der Club hatte große Hoffnungen in Hellstern gesetzt und ihn als Verstärkung für die kommende Saison eingeplant. Nun müssen die Verantwortlichen nach Alternativen suchen. Sportdirektor Marcus Mann zeigte sich enttäuscht: „Wir respektieren Hellsterns Entscheidung, auch wenn wir sie bedauern. Wir wünschen ihm alles Gute für seine Zukunft.“
Blick auf die Zukunft
Hellstern will nun beim VfB Stuttgart um einen Platz im Profikader kämpfen. Sein Vertrag läuft noch bis 2026. Hannover 96 hingegen muss sich auf dem Transfermarkt neu orientieren. Ob es zu weiteren Gesprächen zwischen den Parteien kommt, ist unklar.



