Hendrix-Traumtor rettet Preußen Münster das Remis in Hannover
Hendrix-Traumtor: Preußen holen 3:3 in Hannover

Mit einem beeindruckenden 3:3-Unentschieden bei Hannover 96 hat Preußen Münster seine letzten Hoffnungen im Abstiegskampf der 2. Bundesliga am Leben erhalten. Vor 49.000 Zuschauern in der Heinz-von-Heiden-Arena, darunter 3.600 mitgereiste Fans aus Münster, zeigte die Mannschaft von Trainer Alois Schwartz eine leidenschaftliche Leistung und belohnte sich mit einem späten Ausgleichstreffer durch Kapitän Jorrit Hendrix.

Frühe Führung und bitterer Rückschlag

Die Gäste starteten mutig und gingen bereits in der 25. Minute in Führung. Nach einer Ecke von Marvin Schulz stieg Imad Rondic am höchsten und köpfte zur 1:0-Führung ein. Nur 15 Minuten später legte der starke Bosnier mustergültig für Shin Yamada auf, der zum 2:0 traf (40.). Die Freude währte jedoch nur kurz, denn Hannover schlug in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit zurück. Mustapha Bundu erzielte innerhalb von 163 Sekunden einen Doppelpack (45.+1, 45.+4) und glich zum 2:2-Pausenstand aus.

Zweite Halbzeit: Chancen und erneuter Rückstand

Nach der Pause zeigte sich Münster weiterhin offensiv. Yassine Bouchama (51.) und Torge Paetow (74.) vergaben jedoch freistehend gegen Hannovers Torhüter Nahuel Noll. In der 83. Minute bestrafte Hannover diese Nachlässigkeiten: Stefan Thordarson traf aus 20 Metern unhaltbar für Johannes Schenk zum 3:2. Doch die Preußen steckten nicht auf.

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Hendrix‘ Traumtor in der Nachspielzeit

In der Schlussphase warfen die Gäste alles nach vorne. Ein Kopfball von Rondic wurde auf der Linie geklärt, Hendrix traf die Latte (91.). In der 93. Minute war es dann Hendrix selbst, der mit einem fulminanten Schuss aus 25 Metern den Ausgleich erzielte. „Das war kein Glück, sondern genauso gewollt“, sagte der Kapitän nach dem Spiel.

Stimmen zum Spiel

Trainer Alois Schwartz zeigte sich stolz: „Wir haben gegen die spielstärkste Mannschaft der Liga auf Augenhöhe bestanden und bewiesen, dass wir noch leben.“ Hannovers Trainer Christian Tietz war enttäuscht: „Nach unserer Führung haben wir es nicht geschafft, das Spiel zu beruhigen. Im Kampf um die Bundesliga ist das Ergebnis zu wenig.“ Rechtsverteidiger Jano ter Horst, der im nächsten Spiel gelb-gesperrt fehlen wird, ergänzte: „Selbst wenn es nicht zum Klassenerhalt reicht, wollen wir uns erhobenen Hauptes verabschieden.“

Ausgangslage im Abstiegskampf

Mit fünf Punkten Rückstand auf den rettenden 15. Platz und nur noch zwei ausstehenden Spielen (gegen Darmstadt und in Elversberg) bleibt die Situation für Münster äußerst prekär. Dennoch lebt die Hoffnung. Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie kämpfen kann – und das bis zur letzten Sekunde.

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