Hertha BSC: Einspruch gegen Kownacki-Sperre abgelehnt - Stürmer fehlt weiter
Hertha: Einspruch gegen Kownacki-Sperre abgelehnt

Hertha BSC: Einspruch gegen Kownacki-Sperre erfolglos

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes hat in einer mündlichen Verhandlung den Einspruch von Hertha BSC gegen die Dreispielsperre für Stürmer Dawid Kownacki zurückgewiesen. Damit bleibt der 28-Jährige für die kommenden Partien gesperrt und kann seinen Verein nicht auf dem Platz unterstützen.

Die Hintergründe der Sperre

Kownacki war im Spiel gegen den SV Darmstadt 98 von Schiedsrichter Florian Lechner des Feldes verwiesen worden. Im anschließenden Einzelrichterverfahren wurde der Angreifer nach Anklageerhebung durch den DFB-Kontrollausschuss wegen einer Tätlichkeit mit einer Sperre von drei Meisterschaftsspielen belegt. Gegen diese Entscheidung hatte der Berliner Klub Einspruch eingelegt, der nun abgelehnt wurde.

Hertha-Trainer Stefan Leitl zeigte sich vor der Urteilsverkündung noch optimistisch und kommentierte die Situation: „Das war keine Tätlichkeit, das war ein taktisches Foul. Ich hoffe, dass richtig entschieden wird.“ Leider für den Verein fiel die Entscheidung nicht wie gewünscht aus.

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Konsequenzen für die Mannschaftsaufstellung

Durch die Bestätigung der Sperre fehlt Kownacki in den wichtigen Zweitliga-Spielen gegen Hannover 96 und beim Auswärtsspiel in Paderborn. Als Ersatz für den gesperrten Stürmer kommt voraussichtlich Luca Schuler zum Einsatz. Der 26-Jährige muss nun die Lücke in der Offensive schließen und für die nötige Torgefahr sorgen.

Gegen das aktuelle Urteil besteht noch die Möglichkeit, binnen einer Woche Berufung beim DFB-Bundesgericht einzulegen. Ob Hertha BSC diesen Schritt gehen wird, ist derzeit noch nicht bekannt.

Hertha vor dem Zweitliga-Hit gegen Hannover

Unabhängig von der personellen Situation konzentriert sich der Verein nun voll auf das wichtige Zweitliga-Spiel gegen Hannover 96 am Samstag. Die Stimmung im Team ist nach dem bitteren Pokal-Aus gegen den SC Freiburg noch immer gedämpft, wie Trainer Leitl einräumte: „Es tut auch heute noch verdammt weh, wir haben noch wenig Energie. Aber ab morgen wird es gut und am Samstag wieder sehr gut sein.“

Um die Mannschaft mental zu stärken, suchte Leitl das Vier-Augen-Gespräch mit Elfer-Fehlschütze Pascal Klemens. Der Trainer zeigte sich anschließend zufrieden: „Er macht einen stabilen Eindruck. Man muss sich in diesen jungen Kerl hineinversetzen, sich fragen, was das alles mit ihm macht. Die Jungs haben sich fantastisch um Passi gekümmert.“

Die größte Aufgabe für Leitl besteht darin, das angeknackste Seelenleben der Spieler bis zum Spielbeginn wiederherzustellen. Trotz der emotionalen Belastung zeigt sich der Coach zuversichtlich: „Wir haben sehr viel Zuversicht aufgrund der Leistungen in den letzten Spielen. Kommen wir ans Limit, dann können wir jeden schlagen.“

Die Vorbereitungen auf das Spiel gegen Hannover haben bislang noch nicht im Fokus gestanden, dennoch glaubt Leitl an eine Top-Leistung und einen Sieg seines Teams. Die Berliner müssen nun beweisen, dass sie trotz personeller Engpässe und emotionaler Rückschläge kampfstark auftreten können.

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