Die Fußballerinnen von Hertha BSC wollen auf der ganz großen Bühne den entscheidenden Schritt zur Meisterschaft in der Regionalliga Nordost machen. Die Mannschaft von Trainer Tobias Kurbjuweit zieht dafür erstmals ins Berliner Olympiastadion um und empfängt dort am Sonntag (17.00 Uhr) den 1. FFV Erfurt.
Ein historischer Moment für die Frauenmannschaft
Kurz zuvor bestreitet die Männer-Mannschaft des Hauptstadtklubs ihr Zweitliga-Duell mit der SpVgg Greuther Fürth (13.30 Uhr/Sky). Alle Fans, die bereits zum Spiel der Männer im Stadion sind, dürfen nach Abpfiff auf den Rängen verbleiben. Zuschauer, die nur die Partie der Frauen verfolgen möchten, können sich im Vorfeld ein kostenfreies Ticket buchen.
Die Tabellensituation
Derzeit führen die Herthanerinnen die Tabelle nach 19 Spieltagen mit 50 Zählern an. Ein Punkt gegen den Siebten aus Erfurt würde Berlin reichen, um die Meisterschaft vorzeitig perfekt zu machen. Erst vor zwei Wochen waren beide Teams beim Nachholspiel der Hinrunde aufeinandergetroffen. Hertha hatte die Partie mit 4:0 für sich entschieden.
Der Weg in die 2. Bundesliga
Sollte der Titelgewinn gelingen, würde es in den beiden Aufstiegsspielen zur 2. Bundesliga gegen den 1. FC Saarbrücken, Meister der Staffel Südwest, gehen. Die Vorfreude im Team ist riesig, und die Spielerinnen hoffen auf eine tolle Atmosphäre im Olympiastadion. Trainer Kurbjuweit betonte die Bedeutung dieses Spiels für den Frauenfußball in Berlin.



