Hertha-Trainer Leitl gesperrt: Co-Trainer Mijatovic übernimmt gegen Hannover 96
Hertha-Trainer Leitl gesperrt: Co-Trainer übernimmt gegen Hannover

Hertha-Trainer Leitl gesperrt: Co-Trainer Mijatovic übernimmt gegen Hannover 96

Das wichtige Heimspiel von Hertha BSC gegen Hannover 96 in der 2. Fußball-Bundesliga am Samstag (13.00 Uhr/Sky) findet ohne Trainer Stefan Leitl statt. Der 48-jährige Coach muss eine Gelbsperre absitzen, die er nach seiner vierten Gelben Karte beim 3:0-Auswärtssieg in Elversberg erhalten hat. Diese Regelung sieht für Trainer bei der vierten Verwarnung automatisch eine Sperre für ein Spiel vor.

Vertrauter Co-Trainer springt ein

Anstelle von Leitl wird Co-Trainer Andre Mijatovic die Mannschaft von der Bank aus betreuen. Die beiden verbindet eine lange Zusammenarbeit, die bis in ihre gemeinsame Zeit bei Hannover 96 zurückreicht, wo sie bis Ende 2024 tätig waren. Sogar privat teilen sie sich eine Wohngemeinschaft, was ihr Vertrauensverhältnis zusätzlich stärkt. Während der Halbzeitpause darf Leitl jedoch die Pausenansprache halten, um direkt Einfluss auf seine Spieler zu nehmen.

Trotz der jüngsten Enttäuschung nach dem Ausscheiden aus dem DFB-Pokal im Elfmeterschießen gegen den Erstligisten SC Freiburg fordert Leitl von seiner Mannschaft wieder volle Leistung. „Dann können wir jede Mannschaft schlagen“, betonte der gebürtige Münchner und unterstrich damit die Ambitionen des Teams.

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Tabellensituation und historische Bilanz

Die Partie ist für Hertha BSC von großer Bedeutung, da die Berliner mit 34 Punkten auf dem siebten Platz liegen und damit vier Punkte hinter Hannover 96, das mit 38 Punkten den fünften Rang belegt. Ein Sieg würde Hertha näher an die Aufstiegsplätze heranbringen und den Druck auf die Konkurrenz erhöhen.

Historisch betrachtet wartet Hertha BSC im heimischen Olympiastadion schon länger auf einen Dreier gegen Hannover. Den letzten Heimsieg feierten die Blau-Weißen im Dezember 2017 mit einem 3:1-Erfolg, bei dem Salomon Kalou zweifach traf. Im Hinspiel dieser Saison gelang Hertha allerdings ein überzeugender 3:0-Auswärtssieg.

Weitere personelle Sorgen

Neben der Abwesenheit von Trainer Leitl könnte auch Stürmer Dawid Kownacki fehlen. Der Pole erhielt im Spiel gegen Darmstadt 98 eine Rote Karte, die mit einer dreispieligen Sperre geahndet wurde. Der DFB wies den Einspruch von Hertha BSC gegen diese Entscheidung ab, sodass Kownacki voraussichtlich nicht zur Verfügung steht. Sollte die Sperre bestehen bleiben, müsste der Angreifer auch beim Auswärtsspiel beim SC Paderborn am 22. Februar pausieren.

Die Berliner haben jedoch die Möglichkeit, erneut gegen das Urteil vorzugehen, um Kownacki früher wieder einsetzen zu können. Diese personellen Engpässe stellen Hertha BSC vor zusätzliche Herausforderungen in einer bereits angespannten Phase der Saison.

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