Hertha-Trainer Leitl gesperrt: Co-Trainer Mijatovic übernimmt gegen Hannover 96
Hertha-Trainer Leitl gesperrt: Co-Trainer übernimmt

Hertha-Trainer Leitl gesperrt: Co-Trainer Mijatovic übernimmt gegen Hannover 96

Das wichtige Heimspiel von Hertha BSC gegen Hannover 96 in der 2. Fußball-Bundesliga am Samstag (13.00 Uhr/Sky) findet ohne den Cheftrainer der Berliner statt. Stefan Leitl muss eine Gelbsperre absitzen, nachdem er im Auswärtsspiel bei Elversberg die vierte Gelbe Karte der Saison erhalten hatte. Diese führt bei Trainern automatisch zu einer ein Spiel dauernden Sperre.

Vertrauen in den langjährigen Co-Trainer

Leitl wird auf der Bank von seinem Co-Trainer Andre Mijatovic vertreten, mit dem ihn eine langjährige Zusammenarbeit verbindet. Die beiden teilen nicht nur seit Jahren eine Wohngemeinschaft, sondern arbeiteten auch bis Ende 2024 gemeinsam bei Hannover 96. Während der Halbzeitpause darf Leitl jedoch die Pausenansprache halten und somit direkten Einfluss auf seine Mannschaft nehmen.

Der gebürtige Münchner fordert von seiner Mannschaft trotz der Enttäuschung nach dem unglücklichen Ausscheiden aus dem DFB-Pokal im Elfmeterschießen gegen den Erstligisten SC Freiburg erneut vollen Einsatz: „Dann können wir jede Mannschaft schlagen.“ Hertha steht mit 34 Punkten auf dem neunten Tabellenplatz und hat damit vier Punkte Rückstand auf Hannover 96, das mit 38 Punkten auf Rang fünf liegt.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Druck im Aufstiegsrennen

Um weiter an die Aufstiegsplätze heranzukommen, stehen die Berliner im Duell mit den Niedersachsen unter besonderem Druck. Obwohl Hertha im Hinspiel mit 3:0 gewann, wartet der Verein daheim schon länger auf drei Punkte gegen Hannover. Den letzten Heimsieg feierten die Blau-Weißen im Dezember 2017 mit einem 3:1-Erfolg, bei dem Salomon Kalou zweifach traf.

Weitere personelle Sorgen

Neben der Abwesenheit von Trainer Leitl könnte Hertha BSC auch auf Stürmer Dawid Kownacki verzichten müssen. Die Berufung der Berliner gegen die dreispielige Sperre des polnischen Angreifers nach dem 2:2 gegen Darmstadt 98 wurde vom DFB abgewiesen. Hertha kann erneut gegen dieses Urteil vorgehen. Sollte die Sperre bestehen bleiben, müsste Kownacki auch beim Auswärtsspiel beim SC Paderborn am 22. Februar noch einmal zuschauen.

Das Spiel gegen Hannover 96 stellt somit eine wichtige Bewährungsprobe für Hertha BSC dar, die trotz personeller Engpässe weiter in Richtung der Aufstiegsplätze der 2. Bundesliga ziehen wollen.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration