Hertha-Trainer Ante Covic weint Freudentränen bei Sohnes erstem Bundesligator
Hertha-Trainer weint bei Sohnes erstem Bundesligator

Emotionaler Moment in der Alten Försterei: Ante Covic weint bei Sohnes Tor

Ante Covic, der ehemalige Trainer von Hertha BSC und heutige U19-Coach des Berliner Clubs, erlebte auf der Tribüne des Stadions An der Alten Försterei einen bewegenden Moment. Während des Bundesligaspiels zwischen Union Berlin und Werder Bremen, das die Bremer mit 4:1 gewannen, kullerten bei Covic die Tränen – diesmal jedoch aus Freude.

Bittere Erinnerungen und ein versöhnlicher Neuanfang

Für Ante Covic ist die Alte Försterei ein Ort mit gemischten Gefühlen. Am 2. November 2019 erlitt er dort als Hertha-Trainer eine seiner bittersten Niederlagen, als seine Elf im ersten Bundesliga-Derby gegen Union Berlin mit 0:1 unterlag. Nach zwei weiteren Niederlagen gegen RB Leipzig (2:4) und beim FC Augsburg (0:4) verlor Covic am 27. November 2019 seinen Posten bei Hertha BSC. Sein Nachfolger wurde Jürgen Klinsmann.

Vielleicht dachte Covic an diese von Pyro-Ausschreitungen überschattete Niederlage, als er am Sonntag mit der S-Bahn zur Partie zwischen Union und Bremen fuhr. Doch dieses Mal erwartete ihn kein Frust, sondern pure Freude.

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Sohn Patrice sorgt für den emotionalen Höhepunkt

Der Grund für Covics Rührung war sein jüngerer Sohn Patrice, der seit 2024 für die U19 von Werder Bremen spielt. Der offensive Mittelfeldspieler absolvierte bei Union Berlin sein zwölftes Bundesligaspiel und wurde in der Nachspielzeit eingewechselt. Kurz darauf erzielte er mit dem Treffer zum 1:4 sein erstes Tor in der höchsten deutschen Spielklasse.

Alle Werder-Spieler stürmten zu dem 18-Jährigen, selbst Torwart Mio Backhaus. Und Vater Ante konnte auf der Tribüne sicherlich ein wenig seinen Frieden mit der Alten Försterei machen. „Dieser Moment war einfach überwältigend“, könnte man sich Covics Gedanken vorstellen.

Prominente Gäste und spannende Nebenhandlungen

Auf der Tribüne saßen neben Ante Covic weitere interessante Persönlichkeiten. Mit einem Union-Schal beobachtete Dänemarks Welt-Handballer Mathias Gidsel von den Füchsen Berlin das Spiel, neben ihm der verletzte Landsmann und Union-Profi Robert Skov. Auch Leipzigs Nationalspieler David Raum war vor Ort, um zwei zukünftige Gegner auszuspionieren. RB Leipzig spielt im April sowohl in Bremen als auch daheim gegen Union Berlin.

Dieses Bundesligaspiel bot also nicht nur sportliche Höhepunkte, sondern auch menschliche Geschichten, die über den reinen Fußball hinausgehen. Für Ante Covic war es ein Tag der Versöhnung mit der Vergangenheit und der Freude über die Erfolge seines Sohnes.

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