Herthas Charaktertest: Endspurt vor dem Umbruch
Herthas Charaktertest: Endspurt vor dem Umbruch

Hertha BSC trudelt dem Saisonende entgegen. Nach dem verpassten Aufstieg ist die Stimmung mies, die Schuldzuweisungen innerhalb der Mannschaft mehren sich. Die beiden abschließenden Ligaspiele werden zum Charaktertest, während der für den Sommer proklamierte Umbruch zur Richtungsentscheidung wird.

„Es ist zu wenig von allem, dann verliert man zu Recht“, sagte Luca Schuler nach der 0:1-Niederlage beim Abstiegskandidaten 1. FC Magdeburg. „Es reicht halt aktuell einfach nicht und da müssen wir uns halt hinterfragen, woran das liegt.“ In den vergangenen vier Partien holte Hertha nur einen Punkt bei einem erzielten Tor.

Trainer Stefan Leitl zeigte sich nach der Partie verärgert und wechselte Topscorer Fabian Reese in der 68. Minute aus. Grund: fehlende Intensität, insbesondere bei der Entstehung des Gegentores. Leitl kündigte für die Trainingswoche ein „Donnerwetter“ an, damit sich so eine Leistung nicht wiederhole.

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Diego Demme, der aufgrund von Kopfverletzungen kaum gespielt hat, wird sich trotz auslaufendem Vertrag über Spielzeit freuen. Andere Spieler wie Torwart Tjark Ernst und Super-Teenager Kennet Eichhorn haben Begehrlichkeiten geweckt. Der neue Kurs von Geschäftsführer Peter Göhrlich sieht nicht unbedingt den Bundesliga-Aufstieg als Ziel vor.

Schuler hofft auf bessere Auftritte gegen die SpVgg Greuther Fürth und Arminia Bielefeld: „Man kann davon ausgehen, dass jeder Einzelne alles dafür gibt, egal, ob er nächste Saison noch hier ist oder nicht.“

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