Hallescher FC trennt sich von Ex-Hansa-Chef Robert Marien nach nur einem Jahr
HFC trennt sich von Ex-Hansa-Boss Robert Marien

Hallescher FC und Ex-Hansa-Chef Marien gehen getrennte Wege

Nach nur gut einem Jahr gemeinsamer Zusammenarbeit ist für Robert Marien beim Halleschen FC bereits wieder Schluss. Der ehemalige Vorstandschef von Hansa Rostock hatte im Mai 2025 die Position als kaufmännischer Leiter beim Regionalligisten an der Saale übernommen. Nun haben sich beide Seiten einvernehmlich darauf verständigt, die aktive Zusammenarbeit zum 30. Juni 2026 zu beenden.

Strategische Differenzen als Trennungsgrund

Der Hallesche FC gab in einer offiziellen Mitteilung bekannt, dass die Entscheidung auf unterschiedlichen Auffassungen über die strategische Ausrichtung des Vereins über das laufende Saisonende hinaus basiert. „Beide Seiten haben sich in konstruktiven Gesprächen darauf verständigt, den Übergang frühzeitig und geordnet zu gestalten“, heißt es in der Vereinserklärung. Bis zum offiziellen Ausscheiden wird Marien seine begonnenen Projekte noch verantwortungsvoll begleiten und abschließen.

Letzte Aufgaben für den scheidenden Manager

Zu den konkreten Aufgaben, die Robert Marien in seinen verbleibenden Monaten beim HFC noch erledigen soll, gehören:

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  • Die Neuordnung der Cateringrechte im LEUNA-CHEMIE-STADION mit dem Ziel einer nachhaltigen Verbesserung der Einnahmesituation
  • Die Umsetzung neuer Partnerschaften, unter anderem mit Coca-Cola und Dietzel Wurstwaren
  • Die Weiterführung bereits begonnener wirtschaftlicher Projekte

Der Verein würdigte die Arbeit des 45-jährigen Managers und bedankte sich für „seine engagierte Arbeit und die gesetzten wirtschaftlichen Impulse in einer herausfordernden Phase des Vereins“.

Karrierestationen des Fußballmanagers

Robert Marien war zuvor acht Jahre lang als Vorstandschef bei Hansa Rostock tätig gewesen, bevor er im Frühjahr 2025 den Wechsel zum Halleschen FC vollzog. Seine kurze Amtszeit an der Saale endet nun nach nur etwas mehr als zwölf Monaten. Der Hallesche FC spielt aktuell in der Regionalliga Nordost und befindet sich in einer Phase der sportlichen und wirtschaftlichen Konsolidierung.

Die frühe Bekanntgabe der Trennung soll laut Vereinsangaben Planungssicherheit für beide Seiten schaffen und einen reibungslosen Übergang ermöglichen. Mariens Nachfolge ist bisher noch nicht geregelt, der Verein wird in den kommenden Wochen nach einem neuen kaufmännischen Leiter suchen.

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