Uli Hoeneß blockiert Olise-Transfer: Kein Verkauf selbst für 200 Millionen Euro
Hoeneß: Kein Olise-Verkauf selbst für 200 Millionen

Uli Hoeneß stellt sich klar gegen Olise-Transfer: Selbst 200 Millionen Euro sind kein Thema

Ehrenpräsident Uli Hoeneß vom FC Bayern München hat in einer klaren Stellungnahme jegliche Spekulationen über einen möglichen Wechsel von Starspieler Michael Olise beendet. Selbst bei einem astronomischen Angebot von 200 Millionen Euro würde der Verein den französischen Flügelspieler nicht verkaufen. Diese deutliche Ansage machte Hoeneß während seiner Teilnahme am KI-Festival data:unplugged in Münster, wo er sich zu den anhaltenden Gerüchten äußerte.

Liverpool und Real Madrid im Fokus der Transfergerüchte

In den vergangenen Wochen hatten sich insbesondere Gerüchte über ein Interesse des FC Liverpool verdichtet. Dem englischen Topklub wurde nachgesagt, bereit zu sein, exakt 200 Millionen Euro für Olise zu investieren. Hoeneß kommentierte diese Spekulationen mit einer gehörigen Portion Ironie: "Falls das stimmt, ich glaube nicht, dass es stimmt, aber Liverpool hat ja in diesem Jahr 500 Millionen ausgegeben und spielt eine sehr schlechte Saison. Also wir werden nicht dazu beitragen, dass sie nächstes Jahr besser spielen."

Neben Liverpool sollen auch andere europäische Spitzenvereine wie Real Madrid und Manchester City ein Auge auf den 24-jährigen Franzosen geworfen haben. Real Madrid, der im April im Viertelfinale der Champions League auf den FC Bayern trifft, soll angeblich sogar ein konkretes Angebot in Höhe von 165 Millionen Euro vorbereitet haben.

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Vertragssicherheit und klare Vereinsphilosophie

Die Münchner Führung betont jedoch die vertragliche Bindung und die langfristige Planung mit Olise. Sportvorstand Max Eberl verwies in der "Sport Bild" auf den bis 2029 laufenden Vertrag ohne Ausstiegsklausel: "Michael hat bei uns einen Vertrag bis 2029, ohne Ausstiegsklausel – wir sind entspannt." Diese Position wird von Vorstandschef Jan-Christian Dreesen unterstrichen, der die Attraktivität des FC Bayern für Weltklassespieler hervorhebt.

Hoeneß begründete die Ablehnung gigantischer Transferangebote mit der Vereinsphilosophie und der Verantwortung gegenüber den Fans: "Wir spielen dieses Spiel für unsere Fans. Wir haben 430.000 Mitglieder, wir haben viele Millionen Fans auf der ganzen Welt, und es nützt ihnen wenig, wenn wir 200 Millionen auf dem Konto haben und jeden Samstag deswegen schlechter Fußball spielen." Diese Aussage fiel vor dem Hintergrund der jüngsten herausragenden Leistungen von Olise, der seinen Marktwert seit seinem Wechsel von Crystal Palace im Sommer 2024 für etwa 50 Millionen Euro massiv gesteigert hat.

Sportliche Ambitionen als Schlüsselfaktor

Dreesen betonte zudem die sportlichen Ziele des Vereins als entscheidendes Argument für Olise zu bleiben: "Wir spielen um Titel, und das ist das Wichtigste für solche Ausnahmespieler. Da gibt es nicht so viele Vereine, und wir sind sicherlich einer derjenigen, die das können. Deswegen bin ich total sicher, dass Michael weiß, was er an uns hat." Die anstehenden Champions-League-Duelle gegen Real Madrid werden dabei als weitere Bewährungsprobe für Olise und den FC Bayern gesehen.

Insgesamt zeigt die klare Haltung der Bayern-Führung, dass finanzielle Überlegungen hinter sportlichen und vereinspolitischen Prioritäten zurückstehen. Mit Olise als festem Bestandteil des Kaders will der FC Bayern München auch in den kommenden Jahren um die größten Titel im europäischen Fußball kämpfen.

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