Der VfB Stuttgart lenkt seinen Fokus erst einmal voll auf das Liga-Finale. Das Pokal-Endspiel gegen die Bayern ist (noch) Nebensache.
Prioritäten klar gesetzt
Zunächst die begehrte Qualifikation für die Champions League, dann erst der Blick auf das Pokalfinale: Beim VfB Stuttgart sind vor den beiden Saison-„Endspielen“ die Prioritäten laut Trainer Sebastian Hoeneß klar gesetzt. „Ich kriege nicht viel mit über Berlin, die Jungs sind sehr klar. Es fällt nicht schwer, den Fokus scharf zu stellen. Erst kommt der Samstag, dann das nächste Ziel“, betonte Hoeneß vor dem abschließenden Bundesligaspiel am Samstag (15.30 Uhr/Sky) bei Eintracht Frankfurt.
Ausgangslage vor dem Finale
Der VfB, der am 23. Mai im Pokalfinale auf den FC Bayern trifft, geht im engen Kampf um die Königsklasse mit einem leichten Vorteil ins Rennen: Die Schwaben sind als Vierter punktgleich mit der TSG Hoffenheim, weisen aber die um fünf Treffer bessere Tordifferenz auf. Leverkusen auf Rang sechs liegt drei Zähler zurück.
„Es reduziert sich nach langer Saison auf das eine Spiel, das macht es reizvoll. Es wird ein heißes Ding“, sagte Hoeneß und sprach von einem „grundsätzlich schwierigen Spiel gegen einen Gegner, der selbst noch um einen internationalen Platz kämpft“.
Hoeneß fordert Topleistung
Deshalb müsse man wie zuletzt beim 3:1 gegen Leverkusen „eine Topleistung abliefern, vielleicht sogar noch besser, um die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, ein Ergebnis zu erzielen, das du brauchst“, so der VfB-Coach. Es gehe darum, „unsere Prinzipien auf den Platz zu bringen“. Das aktuelle Theater bei der Eintracht um Trainer Albert Riera interessierte Hoeneß deshalb nicht: „Für mich sind diese medialen Themen irrelevant. Ich messe dem nichts bei.“
Auch einen Rückblick auf die bisherige Saison wollte Hoeneß angesichts der Bedeutung der beiden kommenden Spiele nicht zulassen. „Unser Blick geht klar nach vorne, da wollen wir die Highlights setzen“, unterstrich der 44-Jährige. Verzichten muss er gegen Frankfurt erneut auf seinen rotgesperrten Kapitän Atakan Karazor. Dafür steht Finn Jeltsch nach seiner Bauchmuskelverletzung wieder zur Verfügung.



