Hoffenheims Traum von der Champions League: Sieben-Minuten-Blackout besiegelt Freiburgs Niederlage
Hoffenheims Traum: Blackout besiegelt Freiburgs Niederlage

Hoffenheims Traum von der Champions League lebt weiter

In Sinsheim herrscht nach einem überzeugenden 3:0-Heimsieg gegen den SC Freiburg pure Euphorie. Die TSG Hoffenheim hat am Samstag nicht nur eine lange Durststrecke gegen den Breisgauer Klub beendet, sondern auch ihren Anspruch auf die Champions-League-Qualifikation eindrucksvoll untermauert.

Endlich wieder ein Sieg gegen Freiburg

Neun Spiele mussten die TSG-Fans seit Dezember 2021 auf einen Sieg gegen den SC Freiburg warten. Diese lange Wartezeit wurde am Samstag im Kraichgau mit einem klaren 3:0-Erfolg beendet. Besonders bemerkenswert: Der SC Freiburg leistete sich nach der Halbzeitpause einen siebenminütigen Blackout, der das Spiel entscheidend prägte.

Wilde erste Halbzeit mit spektakulären Szenen

Die Partie begann mit einem Paukenschlag. Bereits in der 5. Minute landete der Ball bei Andrej Kramaric, der aus 33,2 Metern mit 102 km/h im hohen Bogen über Freiburgs Torhüter Noah Atubolu hinweg traf. Das Problem: Der Kroate stand im Abseits, was das schönste Nicht-Tor der bisherigen Saison zur Folge hatte.

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Kurz vor der Pause folgte die nächste spektakuläre Szene. Nach einer Flanke von Vladimir Coufal köpfte Ozan Kabak aus fünf Metern auf Atubolu, der Nachschuss von David Hranac aus drei Metern prallte an die Latte. Eine wilde Szene im Freiburger Strafraum, die jedoch noch ohne Torerfolg blieb.

Der entscheidende siebenminütige Blackout

Nach der Pause zeigte sich der SC Freiburg völlig desorientiert. Die Mannschaft war zwar körperlich auf dem Platz, schien aber mental noch in der Kabine zu sein. Nur 31 Sekunden nach Wiederanpfiff gelang Fisnik Asllani ein spektakuläres Rücken-Nacken-Kopfball-Tor zur 1:0-Führung für Hoffenheim.

Nur sechs Minuten später war nach einer Ecke Ozan Kabak zur Stelle und erhöhte auf 2:0. In der Nachspielzeit sorgte der kurz zuvor eingewechselte Valentin Gendrey in der 95. Minute für den 3:0-Endstand.

Hoffenheim festigt Position als Best-of-the-Rest

Trotz des Führungschaos in der Vereinsführung – Geschäftsführer Jochen Schicker drohte zeitweise das Aus – und einer 1:5-Klatsche gegen Bayern München am vergangenen Wochenende, festigt Hoffenheim seine Position als Best-of-the-Rest in der Bundesliga hinter Bayern München und Borussia Dortmund.

TSG-Geschäftsführer Jochen Schicker, der selbst auf der Kippe stand, äußerte sich vor dem Spiel bei Sky: „Die Mannschaft hat es verdient im Fokus zu stehen. Sie macht es Woche für Woche richtig gut. Wichtig ist aber auch, dass wir in den Führungspositionen Kontinuität reinbekommen.“

Ilzers erfolgreiche Arbeit wird honoriert

Ein gutes Beispiel für diese Kontinuität ist Trainer Christian Ilzer. Nach dem mühsamen Klassenerhalt in der letzten Saison führte er seine junge Mannschaft um die erfahrene Oldie-Achse aus Oliver Baumann, Grischa Prömel und Andrej Kramaric in die Spitzengruppe der Bundesliga.

Apropos Grischa Prömel: Der ehemalige Nationalspieler hat seinen Vertrag in Hoffenheim immer noch nicht verlängert. Dazu sagte Schicker: „Nächste Woche werden die Gespräche wieder aufgenommen. Abgehakt haben wir das Thema noch nicht.“

Ausblick auf die kommenden Wochen

Mit diesem wichtigen Sieg bleibt Hoffenheim im Rennen um die begehrten Champions-League-Plätze. Die Mannschaft hat bewiesen, dass sie trotz interner Turbulenzen fokussiert bleibt und sportliche Erfolge feiern kann. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob der Traum von der Königsklasse Wirklichkeit werden kann.

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