HSV muss auf Stammspieler Capaldo verzichten
Der Hamburger SV hat einen herben Rückschlag im Kampf um die Bundesliga-Ziele hinnehmen müssen. Wie der Verein am Montag offiziell bekannt gab, wird Defensivspieler Nicolas Capaldo für mehrere Wochen ausfallen. Der 27-jährige Argentinier hat sich eine Verletzung der Bauchmuskulatur zugezogen, die ihn voraussichtlich für den Rest der laufenden Saisonphase außer Gefecht setzen wird.
Verletzung im Heimspiel gegen Leipzig
Die Blessur ereignete sich bereits am Sonntagabend während des Bundesliga-Heimspiels gegen RB Leipzig, das der HSV mit 1:2 verlor. Bereits nach nur 20 Spielminuten musste Capaldo das Feld verlassen und wurde durch Warmed Omari ersetzt. Die medizinische Untersuchung am Folgetag bestätigte den Verdacht auf eine ernsthafte Muskelverletzung, die eine mehrwöchige Rehabilitation erfordert.
Für Trainer Merlin Polzin bedeutet dieser Ausfall einen erheblichen personellen Engpass. Capaldo war in dieser Saison eine feste Größe in der Hamburger Defensive und stand bei 19 von 20 Bundesliga-Einsätzen in der Startformation. Seine physische Präsenz und defensive Stabilität werden dem Team in den kommenden wichtigen Partien fehlen.
Herausfordernde Wochen für den HSV
Die Verletzung kommt zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt für die Norddeutschen. Noch in dieser Woche stehen zwei anspruchsvolle Bundesliga-Spiele auf dem Programm:
- Mittwoch (20.30 Uhr): Nachholspiel gegen Bayer Leverkusen
- Samstag (15.30 Uhr): Auswärtsspiel beim VfL Wolfsburg
Beide Begegnungen werden live bei Sky übertragen und stellen für das verletzungsgeplagte Team eine besondere Herausforderung dar. Polzin muss nun kreative Lösungen finden, um die Lücke in der Defensive zu schließen und die Mannschaft trotz dieses Rückschlags wettbewerbsfähig zu halten.
Die genaue Dauer der Ausfallzeit bleibt zwar vage mit der Formulierung "wenige Wochen", doch Experten gehen davon aus, dass Capaldo frühestens in der letzten Saisonphase wieder einsatzfähig sein könnte. Für den HSV bedeutet dies, dass einer der wichtigsten Leistungsträger in der entscheidenden Phase der Rückrunde fehlen wird.



