Große Erleichterung beim Hamburger SV und Union Berlin: Weil der VfL Wolfsburg am Dienstagabend beim SC Freiburg nicht über ein 1:1 hinauskam, ist beiden Teams der Klassenerhalt in der Fußball-Bundesliga vorzeitig sicher. Für Wolfsburg hingegen bleibt die Abstiegsangst bestehen. Der Punktgewinn reichte den Wölfen immerhin, um am FC St. Pauli vorbeizuziehen und auf den Relegationsplatz zu springen. Pauli rutscht punktgleich, aber mit der schlechteren Tordifferenz auf einen direkten Abstiegsrang ab.
Heckings Jubiläumsspiel beginnt verheißungsvoll
Für Wolfsburgs Trainer Dieter Hecking war es das 450. Bundesliga-Spiel als Coach. Zunächst beschenkte ihn seine Mannschaft. In der 55. Minute trat Wolfsburg eine Ecke, die an den zweiten Pfosten segelte. Dort stand Konstantinos Koulierakis, der perfekt eingelaufen war und den Ball ins lange Eck köpfte. Die Führung für die Gäste war verdient.
Freiburgs Antwort lässt Hamburg und Union jubeln
Doch die Wölfe drängten auf die Entscheidung, vergaßen dabei aber die Defensive. In der 75. Minute brachte Manzambi eine starke Flanke in die Mitte, wo Philipp Lienhart sich energisch durchsetzte und den Ball unhaltbar ins lange Eck köpfte. Der Ausgleich bedeutete für Freiburg einen wichtigen Punkt im Kampf um die internationalen Plätze. Für Hamburg und Union Berlin war es der Rettungsanker.
Spannender Abstiegskampf geht weiter
Der Abstiegskampf in der Bundesliga bleibt extrem eng. St. Pauli hatte zuvor 1:2 gegen Mainz verloren und wurde nun von Wolfsburg überholt. Allerdings hat Wolfsburg ein schweres Restprogramm: Als Nächstes wartet Bayern München, am letzten Spieltag kommt es zum direkten Duell gegen St. Pauli. Die Kiezkicker müssen am Samstag gegen RB Leipzig ran.
Heidenheim hat weiterhin eine kleine Restchance auf den Klassenerhalt. Das Überraschungsteam der vergangenen Wochen hat sich vom vorzeitigen Abstieg erholt und liegt nur noch drei Punkte hinter Wolfsburg und St. Pauli. Wenn Heidenheim die letzten beiden Spiele in Köln und gegen Mainz gewinnt, ist die Rettung noch möglich. Zudem durfte ein weiterer Bundesligist feiern: Borussia Mönchengladbach machte durch einen späten 1:0-Erfolg gegen Borussia Dortmund den Klassenerhalt perfekt.



