FIFA-Präsident Infantino erhält einstimmige Unterstützung aus Südamerika für Wiederwahl
Infantino: Südamerika unterstützt FIFA-Wiederwahl einstimmig

Einstimmige Unterstützung aus Südamerika für FIFA-Chef Infantino

Gianni Infantino kann sich über klare Rückendeckung für eine weitere Amtszeit als FIFA-Präsident freuen. Der südamerikanische Kontinentalverband Conmebol hat sich in seinem Council einstimmig für den Amtsinhaber ausgesprochen, falls dieser wie erwartet im kommenden Jahr erneut als Chef des Fußball-Weltverbands kandidiert. Diese Unterstützung markiert ein wichtiges Signal im Vorfeld der anstehenden Wahl.

Würdigung der Führungsrolle und Verbundenheit

Conmebol-Präsident Alejandro Dominguez lobte in einer offiziellen Stellungnahme das Engagement von Infantino für die Entwicklung des südamerikanischen Fußballs und seine globale Führungsrolle. „Wir schätzen Ihre Verbundenheit mit unserer Region und Ihre Vision, diesen Sport weltweit weiterzuentwickeln, sehr“, betonte Dominguez. Diese Anerkennung unterstreicht die enge Zusammenarbeit zwischen der FIFA und dem südamerikanischen Verband.

Infantino, der 2016 die Nachfolge von Joseph Blatter antrat, wurde bereits zweimal ohne Gegenkandidaten im Amt bestätigt. Da seine ersten knapp dreieinhalb Jahre als FIFA-Präsident nicht auf die Amtszeitbegrenzung angerechnet werden, kann er 2027 erneut für vier Jahre kandidieren und damit bis 2031 im Amt bleiben. Eine offizielle Bestätigung seiner Kandidatur steht zwar noch aus, gilt jedoch als reine Formsache.

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Kein Gegenkandidat in Sicht trotz öffentlicher Kritik

Obwohl Infantino in der Öffentlichkeit immer wieder kritisiert wird, etwa wegen seiner Nähe zu US-Präsident Donald Trump, gibt es im internationalen Fußballkosmos kaum öffentlichen Widerspruch. Ein ernsthafter Gegenkandidat für die anstehende Wahl ist derzeit nicht erkennbar. Diese Situation unterstreicht die feste Verankerung des Schweizers in den Strukturen des Weltfußballs.

Der südamerikanische Verband hatte sich im vergangenen Jahr für eine Ausweitung der WM 2030 von 48 auf 64 Teams ausgesprochen und wirbt weiterhin aktiv für diesen Vorschlag. Conmebol hatte dieses Anliegen auch bei einem Treffen mit Infantino vorgebracht, woraufhin die FIFA eine Prüfung des Vorschlags ankündigte. Die Weltmeisterschaft in gut vier Jahren soll nach aktuellen Plänen größtenteils in Spanien, Portugal und Marokko stattfinden, mit jeweils einem Spiel in Argentinien, Paraguay und Uruguay.

Die einstimmige Unterstützung aus Südamerika stärkt die Position von Infantino erheblich und macht eine Wiederwahl im kommenden Jahr sehr wahrscheinlich. Damit könnte der 56-Jährige seine Amtszeit bis 2031 verlängern und weiterhin die Geschicke des Weltfußballs maßgeblich mitbestimmen.

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