Jena-Profi Nils Butzen startet Trainerausbildung für die Zeit nach der Karriere
Jena-Profi Butzen absolviert Trainerlehrgang

Der FC Carl Zeiss Jena kämpft in der Regionalliga um die Meisterschaft. Mit einem Sieg beim Halleschen FC am Freitagabend (19 Uhr) könnte der Club erstmals seit Herbst an Lok Leipzig vorbeiziehen und die Tabellenspitze übernehmen. Die große Kampfansage an den Kontrahenten Halle kam im Vorfeld von Jenas Kapitän Nils Butzen (32).

Butzen plant Zukunft als Trainer

Der 32-jährige Abwehrspieler visiert mit dem FCC nicht nur den möglichen Aufstieg in die 3. Liga an, sondern arbeitet auch an seiner beruflichen Zukunft. Wie BILD erfuhr, möchte Butzen nach seiner aktiven Karriere Trainer werden. Dafür nimmt der frühere Magdeburger und Rostocker am Trainerlehrgang des Thüringer Fußball-Verbandes teil. „Das dauert ein halbes Jahr, dann habe ich die B-Lizenz“, verrät er. Im September soll es so weit sein.

Butzen betont, dass er nicht sofort nach dem Lehrgang als Trainer einsteigen will. „Ich möchte schon noch eine Weile spielen“, sagt er lachend. Zudem benötigt man für die Regionalliga mindestens die A-Lizenz. „Ich mache den Schein jetzt, um auch für mich herauszufinden, ob Trainer zu sein, überhaupt etwas für mich ist“, erklärt Butzen.

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Praxis in der Sportschule Bad Blankenburg

Die ersten Wochen absolvierte er einen Online-Lehrgang, nun folgte eine mehrtägige Praxisphase in Bad Blankenburg. Der FC Carl Zeiss Jena unterstützt ihn dabei. „Denn jetzt geht es in die Anwendungsphase. Dabei muss ich eine Einheit planen und durchführen. Ich werde gefilmt und muss das dann einschicken“, erzählt er. Die Profis werde er aber nicht quälen. „Ich werde mal bei uns im Nachwuchs fragen, ob ich mir die U17 oder U19 mal ausborgen kann“, sagt er augenzwinkernd.

Prüfungen im September

Ende Juni geht es dann in Bad Blankenburg weiter, die Prüfung steigt im September. „Die B-Lizenz ist eine Basis für mich. Vieles ist auch neu für mich, eine neue Perspektive, an die ich mich erst noch gewöhnen muss“, bekennt Butzen. Bis er tatsächlich als Trainer an der Seitenlinie steht, sollen noch einige Jahre vergehen. Jetzt soll erstmal der Titel her, danach der Pokal und der Aufstieg. In Halle ist Butzen daher als Anführer auf dem Rasen gefragt.

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