Jena verkürzt auf zwei Punkte: 2:1-Sieg gegen BFC Dynamo
Jena verkürzt auf zwei Punkte: 2:1 gegen BFC Dynamo

Spannung um den Drittliga-Aufstieg: Der FC Carl Zeiss Jena macht den Kampf um den Staffelsieg in der Regionalliga Nordost plötzlich wieder richtig spannend. Tabellenführer Lok Leipzig patzte zu Hause gegen Preußen Berlin und verlor mit 1:3. Dagegen siegte der FCC gegen den BFC Dynamo mit 2:1. Die Thüringer rücken damit bis auf zwei Punkte an die Sachsen heran. Zwar hat Lok bei noch zwei ausstehenden Spielen alles in der eigenen Hand – doch Jena nutzt das Momentum und bleibt dran.

Spielverlauf: Jena übernimmt die Kontrolle

Beide Teams suchten früh den Weg zum Tor, aber nach und nach übernahm der FCC das Kommando. Burmeister eroberte stark den Ball, Butzen schaltete schnell um, und am Ende scheiterte Wähling am BFC-Schlussmann Ortegel (10.). Jena war jetzt hellwach, stand defensiv sicher und ließ vor dem eigenen Strafraum kaum noch etwas zu.

Burmeister nickt zum 1:0 ein

Dann zahlte sich der Aufwand aus: Wähling brachte eine Flanke in die Mitte, Timon Burmeister stieg am höchsten – und köpfte zur verdienten 1:0-Führung ein (33.).

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Und Jena blieb hungrig! In der Pause machte die Nachricht die Runde: Konkurrent Lok Leipzig lag zuhause mit 1:2 zurück. Der FCC kam mit ordentlich Power aus der Kabine – und legte direkt nach. Der BFC leistete sich einen folgenschweren Fehler am eigenen Strafraum, Eshele schnappte sich den Ball und tunnelte Ortegel eiskalt zum 2:0. Wahnsinn!

Anschlusstreffer und Ausschreitungen

Danach träumte der FCC wieder. Über links konnte sich der BFC bis in den Strafraum kombinieren, wo Leander Fritzsche problemlos zum 1:2 einschieben konnte (64.). Direkt nach dem Anschlusstreffer brannten bei den BFC-Fans alle Sicherungen durch. Erst wurden drei Raketen Richtung FCC-Fans geschossen, worauf Schiedsrichter Luis Riedel für fünf Minuten unterbrach. Direkt nach Wiederanpfiff knallte ein Böller gewaltig durch das Ernst-Abbe-Sportfeld. Wieder musste Riedel unterbrechen, diesmal für zehn Minuten.

Jena verwaltet den Sieg

Der FCC war nach der Zwangspause auf Ergebnisverwaltung eingestellt, kam auch noch durch die eingewechselten Justin Schau und Alexander Prokopenko zu einem Konter, der allerdings verpuffte (80.). Letztlich feierte Jena die drei Punkte – und die erneute Chance auf den Meistertitel und den Aufstieg.

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