Kehl im Visier von Tottenham Hotspur: Top-Klub aus England zeigt Interesse
Kehl im Visier von Tottenham Hotspur: Top-Klub zeigt Interesse

Sebastian Kehl wird zum begehrten Manager auf dem Transfermarkt

Die Fußballwelt blickt gespannt auf die nächste Karriereetappe von Sebastian Kehl. Erst am vergangenen Montag gaben der BVB und sein langjähriger Sportdirektor die sofortige Trennung bekannt, bereits am Mittwoch präsentierte Borussia Dortmund mit Nils-Ole Book den Nachfolger. Für den 46-jährigen Kehl steht fest, dass er seine erfolgreiche Manager-Laufbahn an anderer Stelle fortsetzen wird. Die entscheidende Frage lautet jedoch: Bei welchem Verein und zu welchem Zeitpunkt wird der Neustart erfolgen?

Interesse aus der Bundesliga und dem Ausland

Bereits seit dem Rauswurf von Stefan Kuntz rund um den Jahreswechsel hat der Hamburger SV Kehl als potenziellen Kandidaten für die Position des Sport-Geschäftsführers im Blick. Auch der VfL Wolfsburg hatte mehrfach Interesse an dem erfahrenen Manager bekundet. Jetzt zeichnet sich jedoch eine besonders verlockende Möglichkeit ab: Ein Top-Klub aus dem Ausland bietet Kehl offenbar eine sofortige Job-Chance.

Tottenham Hotspur als heißer Anwärter

Laut dem englischen „Telegraph“ ist Sebastian Kehl ein heiß gehandelter Name bei Tottenham Hotspur. Der Premier-League-Klub hatte sich im Februar von Sportdirektor Fabio Paratici getrennt und kann sich angeblich vorstellen, mit Kehl einen Neuanfang zu bestreiten. Für den Ex-Dortmunder könnte dies die Chance bedeuten, einen taumelnden Riesen komplett neu aufzubauen.

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Hintergrund dieser Überlegungen ist die aktuelle sportliche Krise bei Tottenham. Nach dem letzten Spieltag rutschte der Klub auf Platz 17 ab und hat nur noch einen Punkt Vorsprung auf die Abstiegszone. Neben dem bereits entlassenen Thomas Frank wackelt auch der aktuelle Trainer Igor Tudor, der nach dem Tod seines Vaters zwar vorerst die Unterstützung des Vereins genießt. Für den Sommer sind mit Roberto de Zerbi und Mauricio Pochettino bereits zwei potenzielle Nachfolger im Gespräch.

Komplexe Verhandlungen und alternative Modelle

Nach aktuellen Informationen wird es jedoch keine Blitz-Einigung zwischen Kehl und Tottenham geben. Ein Hauptgrund dafür ist das angedachte Bosse-Modell des englischen Klubs, das für den deutschen Manager kaum vorstellbar erscheint. Tottenham plant angeblich eine Konstellation mit mehreren Sportdirektoren und hat dafür bereits den Schotten Dougie Freedman und den Briten Paul Winstanley kontaktiert.

Das Interesse an Sebastian Kehl wächst kontinuierlich, und auch in Dortmund wird man mit Spannung verfolgen, wohin sein beruflicher Weg in Zukunft führen wird. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob sich der ehemalige BVB-Sportdirektor für eine Herausforderung in der Premier League entscheidet oder ob doch ein Bundesliga-Klub das Rennen macht.

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