Rani Khedira sagt Ja zu Tunesien: Union-Star soll bei WM 2026 für Tunesien auflaufen
Khedira sagt Ja zu Tunesien: WM-Einsatz 2026 geplant

Rani Khedira sagt Ja zu Tunesien: Union-Star soll bei WM 2026 für Tunesien auflaufen

Tunesische Medien berichten über eine spektakuläre Entscheidung im internationalen Fußball: Rani Khedira (32), der Vizekapitän von Union Berlin, hat sich offenbar für einen Verbandswechsel zu Tunesien entschieden und könnte damit bei der Weltmeisterschaft 2026 auf der größten Bühne des Fußballs stehen.

Persönliches Treffen in der Botschaft

Am gestrigen Mittwoch soll der gebürtige Stuttgarter in der tunesischen Botschaft in Berlin zu Gast gewesen sein, wie die Botschaft auf Anfrage bestätigte. Bereits beim nächsten Nationalmannschafts-Treffen im März könnte der defensive Mittelfeldspieler dabei sein. Der Bruder von Weltmeister Sami Khedira (38) besitzt sowohl die deutsche als auch die tunesische Staatsbürgerschaft.

Trainer-Duo reiste nach Berlin

Wie berichtet wurde, waren Tunesiens neuer Nationaltrainer Sabri Lamouchi (54) und sein deutscher Co-Trainer Michael Hefele (35) in dieser Woche extra nach Berlin gereist, um mit dem Union-Star zu sprechen. Ihr klares Ziel: ihn von einem Verbandswechsel zu überzeugen. Dieser wäre notwendig, da Khedira in seiner Jugend bereits für Deutschlands U17-Nationalmannschaft gespielt hat, aber nie für die deutsche A-Nationalmannschaft auflief.

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Tunesien bereits für WM 2026 qualifiziert

Tunesien hat sich für das Turnier in Kanada, Mexiko und den USA qualifiziert: Mit einem 1:0-Sieg gegen Äquatorialguinea im September 2025 sicherte sich das Team den Gruppensieg in der CAF-Qualifikation. Nach dem verpatzten Afrika-Cup mit dem Achtelfinal-Aus gegen Mali (2:3 n.E.) bemüht sich der tunesische Verband nun aktiv um Spieler mit doppelter Staatsbürgerschaft.

Sprachbarriere nicht mehr vorhanden

Schon vor der WM 2018 hatte es eine Anfrage aus Tunesien gegeben, die Khedira damals ablehnte – aus Respekt gegenüber den Spielern, die die Qualifikation bestritten hatten, und wegen der Sprachbarriere. Khedira sagte damals: „Ich bin in Deutschland geboren und aufgewachsen, ich spreche nur Deutsch. Das war ausschlaggebend. Mein Spiel ist von Kommunikation geprägt.“

Dieses Hindernis dürfte nun wegfallen. Unter dem neuen Trainerduo sollen Trainingseinheiten und Ansprachen künftig auf Englisch stattfinden. Die Berlin-Reise von Lamouchi und Hefele könnte dabei der entscheidende Faktor für Khediras Zustimmung gewesen sein.

Führungsspieler mit großer Erfahrung

Sportlich bringt Khedira alles mit, um bei der WM 2026 eine zentrale Rolle für Tunesien zu übernehmen:

  • Erfahrung als Führungsspieler bei Union Berlin
  • Starke defensive Qualitäten im Mittelfeld
  • Internationale Erfahrung auf höchstem Niveau
  • Vizekapitänsrolle bei seinem Verein

Als erfahrener Profi könnte der 32-Jährige mit seiner taktischen Disziplin und Führungsqualität dem tunesischen Team bei der Weltmeisterschaft wertvolle Dienste leisten. Die Entscheidung markiert einen bedeutenden Schritt in der Karriere des Union-Stars und könnte die tunesische Nationalmannschaft deutlich verstärken.

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