Kimmich überrannt: Diomande zu schnell – DFB-Taktik versagt
Kimmich überrannt: Diomande zu schnell – DFB-Taktik versagt

Die erste Halbzeit des WM-Spiels zwischen Deutschland und der Elfenbeinküste offenbarte eine klare Schwäche: Yan Diomande (19) von RB Leipzig ist für Joshua Kimmich (30) schlicht zu schnell. Immer wieder zog der Ivorer an Kimmich vorbei und gelangte mühelos zur Grundlinie. Eine seiner Flanken führte schließlich zum 1:0 für die Elfenbeinküste.

DFB-Plan für den Teenager gescheitert

Eigentlich hatte der DFB einen anderen Plan für den pfeilschnellen Diomande. In der Halbzeitpause analysierte das Team um Thomas Müller, Mats Hummels und Jan Henkel die entscheidende Szene. Müller kritisierte: „Da braucht es dann auch kein 2 gegen 1, wenn das 2 gegen 1 nicht ausgenutzt wird!“

Die Analyse zeigt: Kimmich hätte Hilfe im Duell gegen Diomande bekommen sollen, um Flanken von außen zu verhindern. Doch die Unterstützung funktionierte nicht. Jan Henkel erklärte in der Taktikanalyse: „Er (Diomande) darf nicht außen vorbei! In einer Szene kommt Nmecha zu spät – und hat Glück, dass Diomande den Angriff abbricht.“

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Flanke zum 1:0

Kurz darauf flankte Diomande dann doch und bereitete das 1:0 vor. Die deutsche Hintermannschaft konnte die Hereingabe nicht verhindern. Zudem wurden dem DFB zwei Tore aberkannt – Schiedsrichter Gräfe fällte umstrittene Entscheidungen.

Das Spiel zeigte: Die Taktik gegen den schnellen Flügelspieler ging nicht auf. Kimmich war immer wieder überfordert, und die defensive Unterstützung blieb aus. Die Elfenbeinküste nutzte diese Schwäche eiskalt aus.

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