Verletzung stoppt Comeback von Sophia Kleinherne im DFB-Team
Die deutsche Fußballnationalmannschaft der Frauen muss auf einen wichtigen Defensivspieler verzichten. Sophia Kleinherne vom VfL Wolfsburg fällt für die anstehenden WM-Qualifikationsspiele aus. Die 25-jährige Abwehrspielerin hat sich erneut verletzt und kann damit ihr lang ersehntes Comeback im Nationalteam nicht antreten.
Muskuläre Probleme verhindern Rückkehr
Nach ihrer Verletzung bei der Europameisterschaft in der Schweiz im vergangenen Sommer hatte Kleinherne intensiv an ihrer Rückkehr gearbeitet. Sie kämpfte sich zurück ins Team des VfL Wolfsburg und schien auf dem besten Weg, auch im DFB-Team wieder eine Rolle zu spielen. Doch nun durchkreuzt eine muskuläre Verletzung ihre Pläne. Die beiden wichtigen WM-Qualifikationsspiele gegen Slowenien und Norwegen muss sie aus dem Krankenbett verfolgen.
Jella Veit erhält ihre große Chance
Bundestrainer Christian Wück reagierte prompt auf den Ausfall und nominierte für seinen 23-köpfigen Kader nach. Anstelle von Kleinherne erhält die 20-jährige Jella Veit von Eintracht Frankfurt ihre erste Berufung in die A-Nationalmannschaft. Für die junge Spielerin bedeutet dies den bisher größten Karriereschritt.
Die Spiele der deutschen Fußballerinnen im Rahmen der WM-Qualifikation:
- 3. März 2026, 17:45 Uhr in Dresden gegen Slowenien (Live in der ARD)
- 7. März 2026, 18:00 Uhr in Stavanger gegen Norwegen (Live im ZDF)
Schwierige Phase für die DFB-Frauen
Der Ausfall von Kleinherne kommt zu einem ungünstigen Zeitpunkt für das deutsche Team. Nach der enttäuschenden EM im vergangenen Sommer steht der Neuaufbau unter Bundestrainer Wück im Fokus. Die WM-Qualifikation beginnt mit zwei anspruchsvollen Gegnern, wobei besonders das Auswärtsspiel in Norwegen als große Herausforderung gilt.
Für Sophia Kleinherne bedeutet die erneute Verletzung einen herben Rückschlag. Nach monatelanger Rehabilitation und ihrem erfolgreichen Comeback beim VfL Wolfsburg muss sie nun erneut pausieren. Ihr Fokus liegt nun auf einer gründlichen Ausheilung, um langfristig wieder für den DFB zur Verfügung zu stehen.
Die Nachnominierung von Jella Veit zeigt hingegen, dass Bundestrainer Wück bereit ist, junge Talente frühzeitig zu integrieren. Die 20-Jährige hat bei Eintracht Frankfurt in dieser Saison überzeugt und erhält nun die Chance, sich auf internationaler Ebene zu beweisen.



