1. FC Köln befördert ehemalige Spielerin zur Direktorin Frauen- und Mädchenfußball
Der 1. FC Köln hat eine bedeutende Personalentscheidung im Bereich des Frauen- und Mädchenfußballs getroffen. Nicole Bender-Rummler, eine ehemalige Spielerin des Vereins, wurde zur Direktorin für diesen Bereich befördert. Gleichzeitig wurde ihr Vertrag bis zum Jahr 2028 verlängert, wie der Fußball-Bundesligist am Donnerstag offiziell bekannt gab.
Karriereweg einer Vereinslegende
Nicole Bender-Rummler, 43 Jahre alt, hat eine tiefe Verbindung zum 1. FC Köln. Sie spielte von 2009 bis 2017 aktiv für den „Effzeh“ und wechselte nach dem Ende ihrer Spielerkarriere direkt in die sportliche Leitung der Frauenmannschaft. Ihre langjährige Erfahrung und ihr umfassendes Wissen im Frauenfußball machen sie zur idealen Besetzung für diese neue Führungsposition.
Sportchef Thomas Kessler äußerte sich begeistert über die Beförderung: „Nicole steht für Stärke, Klarheit und Überzeugung. Mit ihrer großen fachlichen Expertise, ihrem ausgezeichneten Netzwerk im deutschen Frauenfußball und einem klaren, lösungsorientierten Führungsstil hat sie diesen Bereich kontinuierlich weiterentwickelt und auf ein sehr professionelles Niveau gehoben.“ Er betonte, dass Bender-Rummler in ihrer neuen Rolle noch mehr Verantwortung übernehmen werde.
Zukunftsweisende Entwicklung im Frauenfußball
Die Beförderung unterstreicht die wachsende Bedeutung des Frauen- und Mädchenfußballs beim 1. FC Köln. Die Entscheidung, eine ehemalige Spielerin in eine solche Schlüsselposition zu bringen, zeigt das Vertrauen des Vereins in interne Talente und deren Entwicklung. Bender-Rummler soll mit ihrer neuen Position die strategische Ausrichtung und das Wachstum dieses Bereichs vorantreiben.
Ihre Aufgaben umfassen nun die Gesamtverantwortung für alle Frauen- und Mädchenteams des Vereins, von der Nachwuchsförderung bis zur Bundesligamannschaft. Diese strukturelle Stärkung soll dazu beitragen, den 1. FC Köln langfristig als führende Adresse im deutschen Frauenfußball zu etablieren.
Die Vertragsverlängerung bis 2028 bietet die notwendige Planungssicherheit, um nachhaltige Projekte und Entwicklungen im Frauen- und Mädchenfußball umzusetzen. Der Verein setzt damit ein klares Zeichen für die Zukunft und die kontinuierliche Professionalisierung dieses Sportbereichs.



