1. FC Köln trennt sich von Trainer Lukas Kwasniok - Co-Trainer Wagner übernimmt
Köln trennt sich von Trainer Kwasniok - Wagner übernimmt

1. FC Köln zieht nach Rheinderby die Reißleine: Kwasniok muss gehen

Der abstiegsbedrohte Fußball-Bundesligist 1. FC Köln hat auf seine anhaltende sportliche Negativserie reagiert und sich von Trainer Lukas Kwasniok getrennt. Die Entscheidung fiel am Tag nach dem dramatischen 3:3 (2:2) im Rheinderby gegen Borussia Mönchengladbach, wie der Aufsteiger am Sonntag offiziell bekannt gab.

Wagner übernimmt vorerst die Verantwortung

Vorerst übernimmt der bisherige Co-Trainer René Wagner (37) die Verantwortung für die Mannschaft. Wagner wird bereits am Montag um 15 Uhr sein erstes Training als Hauptverantwortlicher leiten. Mit Kwasniok muss auch sein Co-Trainer Frank Kaspari den Verein verlassen.

Sport-Geschäftsführer Thomas Kessler begründete die Entscheidung mit deutlichen Worten: „Wir haben uns am Sonntag sehr intensiv mit unserer aktuellen Situation beschäftigt und sind zu der Entscheidung gekommen, für die letzte Phase der Saison auf der Cheftrainer-Position einen Impuls zu setzen.“ Trotz leidenschaftlicher und ordentlicher Auftritte sei zuletzt ein klarer Abwärtstrend in der Entwicklung erkennbar gewesen. „Wir haben zu wenige Punkte geholt – das ist die Realität. Vor diesem Hintergrund sind wir nach intensiver Analyse zu der Entscheidung gekommen, Lukas freizustellen.“

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Dramatische sportliche Entwicklung

Der Aufsteiger Köln war nach einem ordentlichen Saisonstart in der Bundesliga zunehmend in den Tabellenkeller abgerutscht. Zuletzt hatte es sieben Spiele in Folge keinen Sieg mehr gegeben, überhaupt holte der Verein nur zwei Dreier aus den letzten 18 Spielen. Damit droht dem Traditionsklub der achte Abstieg in der Vereinsgeschichte.

Kwasniok (44) war erst zum Saisonstart nach vier Jahren beim SC Paderborn nach Köln gewechselt und hatte einen Vertrag bis Sommer 2028 unterschrieben. Bei seiner Antritts-Pressekonferenz hatte er erklärt, den „Tanker“ 1. FC Köln in „ruhige Gewässer“ führen zu wollen – ein Vorhaben, das nun gescheitert ist.

Wagners erste Worte als neuer Chef

René Wagner zeigte sich entschlossen, die schwierige Aufgabe anzunehmen: „Gemeinsam mit der Mannschaft, meinen Trainerkollegen, unserem Staff und mit der Unterstützung des gesamten Vereins werde ich alles daransetzen, um in der Bundesliga zu bleiben.“

Kessler begründete die Entscheidung für Wagner mit dessen Vertrautheit mit dem Team: „Er kennt die Mannschaft, hat einen guten Zugang zu den Spielern und wir trauen ihm absolut zu, die vorhandenen guten Leistungen nun auch wieder in positive Ergebnisse zu überführen.“ Die kommenden Wochen werden zeigen, ob der Trainerwechsel den gewünschten Impuls für den Kampf um den Klassenerhalt bringt.

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