DFB verhängt saftige Strafe: Köln zahlt 220.000 Euro für Pyro-Nebel
Köln zahlt 220.000 Euro für Pyro-Nebel

Hohe Geldstrafe für den FC Köln nach Pyro-Aktion

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat gegen den FC Köln eine Geldstrafe in Höhe von 220.000 Euro verhängt. Grund dafür ist der Einsatz von Pyrotechnik durch Kölner Fans beim Bundesliga-Spiel gegen den FC Bayern München am 14. Januar 2026, das mit 1:3 endete.

Spielunterbrechung durch dichten Nebel

Unmittelbar vor Spielbeginn zündeten Anhänger auf der Südtribüne zahlreiche pyrotechnische Gegenstände. Laut DFB-Kontrollausschuss handelte es sich um mindestens 100 Bengalische Feuer und 10 Rauchkörper. Der dadurch entstandene dichte Nebel führte zu einer Spielunterbrechung von etwa neun Minuten in der dritten Spielminute.

Die Strafe setzt sich aus zwei Komponenten zusammen:

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  • Für jeden pyrotechnischen Gegenstand sieht der DFB-Strafzumessungsleitfaden grundsätzlich 1.000 Euro vor, was bei 110 Gegenständen 110.000 Euro ergibt.
  • Da die Spielunterbrechung länger als fünf Minuten dauerte, verdoppelt sich dieser Betrag auf 220.000 Euro.

Bis zu 73.000 Euro der Gesamtsumme darf der FC Köln für eigene sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen verwenden.

Nicht die erste hohe Strafe für Köln

Bereits in dieser Saison musste der Verein für Vergehen seiner Fans bei Spielen gegen Eintracht Frankfurt (70.500 Euro) und Borussia Mönchengladbach (98.500 Euro) zahlen. Hinzu kommen mehrere kleinere Geldstrafen für Vandalismus und das Werfen von Bierbechern.

Die bisher höchste Strafe in der Vereinsgeschichte belief sich auf 420.000 Euro nach reduziertem Urteil für Vorfälle beim Derby gegen Gladbach im Jahr 2023. Ursprünglich waren 595.000 Euro verhängt worden.

Vor knapp einem Jahr hatte Köln bereits 290.600 Euro für Pyro-Aktionen im DFB-Pokalachtelfinale gegen Hertha BSC zahlen müssen. Nach langen Verhandlungen konnte der Verein die ursprünglich geforderte Summe von 581.200 Euro deutlich reduzieren.

Der DFB betont in seiner Urteilsbegründung die Notwendigkeit strenger Sanktionen, um die Sicherheit im Fußball zu gewährleisten und weitere Vorfälle dieser Art zu verhindern.

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