Poker-Titel rückt näher: Kölner Spieler Felix Schneiders im Finale der EPT Paris
Kölner Poker-Spieler Felix Schneiders im EPT-Finale in Paris

Poker-Titel rückt immer näher: Kölner Zocker träumt von Super-Sieg

Die Spannung im Main Event der European Poker Tour in Paris erreicht ihren Höhepunkt! Der Kölner Poker-Spieler Felix Schneiders hat auch den vierten Turniertag erfolgreich absolviert und sich damit eine hervorragende Ausgangsposition für das Finale am Samstag gesichert. Von ursprünglich 16 verbliebenen Teilnehmern belegt er aktuell den achten Platz und hat damit realistische Chancen, sich an den Final-Tisch der besten neun Spieler zu spielen.

Solides Spiel und taktische Finesse

Schneiders, der vor allem in den sozialen Netzwerken über eine riesige Community verfügt, startete von Platz fünf aus in den vierten Tag. Bereits dieses Zwischenergebnis markierte seinen bisher größten Erfolg auf der European Poker Tour. Doch der ambitionierte Kölner wollte mehr und kämpfte sich mit sehr solidem und taktisch klugem Spiel bis in den Samstag hinein. Dabei gelang ihm ein bemerkenswerter Coup gegen einen Landsmann.

Kurz vor Ende des Spieltages duellierte er sich mit Joachim Meisolle, dem anderen verbliebenen Deutschen im Feld. Meisolle verfügte über deutlich weniger Chips, und sein Stack schrumpfte nach dem Duell mit Schneiders weiter. Mit Ass und Dame verlor er gegen die Straße des Kölners, während Meisolle selbst ein Damen-Pärchen hielt. Damit war für Meisolle auf Platz 17 Schluss, immerhin konnte er sich über ein Preisgeld von 47.250 Euro freuen.

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Die Mission Poker-Titel als Meisterprüfung

Für Felix Schneiders wird die Mission Poker-Titel zu einer echten Meisterprüfung. Um den Sieg und das damit verbundene Preisgeld von 1,1 Millionen Euro mit nach Hause nehmen zu können, muss in den kommenden Stunden fast alles perfekt laufen. Zwar liegt er im Mittelfeld des Feldes, doch der führende Ukrainer Nazar Buhaiov verfügt über 2,5-mal so viele Chips. Im Poker kann sich die Situation jedoch bekanntlich blitzschnell ändern, was die Spannung zusätzlich erhöht.

Erfreulich ist, dass auch eine Dame noch im Turnier vertreten ist. Die österreichische Profi-Spielerin Jessica Teusl kämpft ebenfalls um ihren ersten EPT-Sieg. Zwar wäre sie nicht die erste Frau, die diesen Titel holen würde – bereits Sandra Naujoks und Vicky Coren gelang dies –, dennoch wäre es für sie ein Mega-Erfolg und ein wichtiges Zeichen für die Präsenz von Frauen im professionellen Pokersport.

Fakt ist: Die Spannung bleibt bis zum letzten Blatt garantiert hoch. Alle Augen sind nun auf den Samstag gerichtet, wenn sich entscheidet, wer das Main Event der European Poker Tour in Paris für sich entscheiden kann.

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