WM 2026: Jürgen Klopp in der Kritik – Doppelrolle und 50+1-Regel
Klopp in der Kritik: Doppelrolle und 50+1-Regel

Jürgen Klopp (59) ist derzeit allgegenwärtig: Als TV-Experte bei Magenta und als Werbefigur für US-Bier sorgt er für Aufsehen. Doch sein dritter Job als „Global Head of Soccer“ des RB-Konzerns bereitet ihm zunehmend Probleme. Der Rauswurf von Trainer Ole Werner in Leipzig, der alle Saisonziele erreicht hatte, und die Verpflichtung von Martin Demichelis werfen Fragen auf.

Klopps umstrittene Rolle bei RB Leipzig

Klopp selbst bezeichnet seine Tätigkeit als „beratend“, doch die Entscheidung, Werner zu entlassen, zeigt seinen Einfluss. Die Erklärung für den Wechsel blieb vage. Hintergrund ist die Sorge, gegen die 50+1-Regel der DFL und das UEFA-Reglement zu verstoßen. Die UEFA verbietet eine Doppelrolle oder entscheidenden Einfluss auf zwei oder mehr Vereine im gleichen Wettbewerb. Red Bull besitzt mit Leipzig und Salzburg zwei Top-Klubs, auch wenn Salzburg 2026/27 nur in der Europa League spielt.

Klopp als Werbefigur und TV-Experte

Ein Wandgemälde in Berlin-Kreuzberg zeigt Klopp als Werbefigur für US-Bier. Als TV-Experte bei Magenta sorgt er für quotenstarke Momente, etwa durch seinen Fauxpas über Julian Nagelsmann („Julian Nagelsmann stellt die Mannschaft auf – noch“). Zusammen mit Thomas Müller amüsiert er das Publikum. Rudi Völler kommentierte: „Ihr seid für die Komik zuständig.“

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Vergleich mit Harry Kane

Während Klopp einst als Held des deutsch-englischen Verhältnisses gefeiert wurde, hat ihn Harry Kane in dieser Rolle abgelöst. Kane ist in der Bundesliga ein Torgigant und Sympathieträger. Bei der WM führt er England als Kapitän an. Der Autor des Artikels fragt sich: „Was hat die Bundesliga für ein Glück, Kane zu haben.“ Falls Deutschland bei der WM ausscheidet, wird er für England und Kane sein – auch wenn er an Klopps Plakat vorbeifährt.

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