Klose bleibt Club-Trainer: Vertragsverlängerung nach zähen Verhandlungen besiegelt
Die langwierige Vertragsverlängerung zwischen dem 1. FC Nürnberg und Trainer Miroslav Klose hat endlich ein positives Ende gefunden. Unmittelbar vor dem Heimspiel gegen den Karlsruher SC in der 2. Fußball-Bundesliga beendeten der fränkische Traditionsverein und der Weltmeister von 2014 die monatelange Hängepartie. Klose verlängerte seinen im Sommer auslaufenden Vertrag – nach Informationen bis zum 30. Juni 2028.
Komplizierter Weg zur Unterschrift
Der Weg zur Vertragsunterzeichnung gestaltete sich alles andere als reibungslos. Wiederholt wurden von Sportvorstand Joti Chatzialexiou angekündigte Zeitpläne nicht eingehalten, weder zu Weihnachten noch zum Start der Wintervorbereitung. „Hier ist nicht alles optimal gelaufen, das wissen wir“, räumte Klose auf der Pressekonferenz vor dem Karlsruhe-Spiel ein. Der 47-Jährige hatte sich zuletzt verstimmt über die Kaderplanung gezeigt, was Zweifel an seiner Zukunft genährt hatte.
Gemeinsame Ziele trotz Differenzen
Chatzialexiou betonte in einer offiziellen Mitteilung: „Vom ersten Tag an hat sich Miro mit dem Club, der Region und den Menschen hier extrem identifiziert. Er genießt bei den Spielern, in der Vereinsführung und bei den Fans große Wertschätzung.“ Gemeinsam wolle man den Club weiter nach vorne bringen. Klose bestätigte diesen gemeinsamen Weg: „An unserem gemeinsamen Weg habe ich nie gezweifelt. Ich schätze ihn und die Zusammenarbeit mit ihm sehr.“
Für den ehemaligen Weltklassestürmer war bei den Verhandlungen nie die Zeit der entscheidende Faktor, sondern die Bereitschaft aller Beteiligten, positive Veränderungen zu bewirken. „Für mich war es nie der Faktor Zeit, sondern für mich war es die Bereitschaft, diese Energie, die ich bei den Leuten verspüren möchte, Dinge positiv zu verändern“, erklärte Klose ausführlich.
Nächste Personalien stehen an
Nach der Klärung von Kloses Zukunft rückt nun sein Assistent Javier Pinola in den Fokus. Auf die Frage nach einem neuen Vertrag für den Argentinier antwortete Klose: „Ich hoffe sehr, das ist aber unabhängig von mir.“ Zudem befindet sich der Club-Trainer weiter in Gesprächen über einen zusätzlichen Co-Trainer.
Fokus auf das nächste Spiel
Trotz der erfreulichen Vertragsnews warnt Klose vor dem anstehenden Heimspiel gegen Karlsruhe: „Das ist eine gefährliche Mannschaft, weil sie richtig viel aus Nichts machen kann.“ Als Beispiele nannte er Spieler wie Fabian Schleusener oder Marvin Wanitzek. Für die Club-Fans wäre ein Dreier am Freitagabend der nächste Grund zur Freude – doch der Trainer mahnt zur Vorsicht.
Mit der vertraglichen Sicherheit bis 2028 kann Klose nun langfristig planen und gemeinsam mit Chatzialexiou den Aufbau des Teams vorantreiben. Die schwierigen Verhandlungen gehören der Vergangenheit an, die Zukunft des Clubs steht im Mittelpunkt.



