Rebecca Knaak lobt Top-Bedingungen bei Manchester City: Deutliche Vorteile gegenüber Deutschland
Knaak: ManCity bietet deutlich bessere Möglichkeiten als Deutschland

Rebecca Knaak begeistert von den Top-Bedingungen bei Manchester City

Die deutsche Fußball-Nationalspielerin Rebecca Knaak zeigt sich beeindruckt von den hervorragenden Rahmenbedingungen bei ihrem Verein Manchester City. Seit Anfang 2025 spielt die 29-jährige Innenverteidigerin in England und hebt die deutlichen Vorteile gegenüber deutschen Verhältnissen hervor.

Investitionen im Alltag sofort spürbar

Im Interview mit der FAZ betonte Knaak, dass die Investitionen des Clubs im täglichen Training unmittelbar zu spüren seien. „Man merkt die Investition im Alltag sofort: eigenes Gym, eigene Köche und eigene Essensmöglichkeiten, dazu top Trainingsplätze und deutlich bessere Möglichkeiten rund um Medizin, Ernährung und Fitness“, erklärte die erfahrene Spielerin. Diese umfassende Ausstattung ermögliche es den Athletinnen, auf höchstem Niveau zu arbeiten und konstant erfolgreich zu sein.

Neues Trainingszentrum als großer Schritt

Besonders hervorzuheben ist das neue Trainingszentrum, das Manchester City eigens für die Frauenabteilung errichtet hat. Knaak bezeichnete diesen Schritt als „ein großer Schritt“, da solche Rahmenbedingungen entscheidend für die Leistungsfähigkeit und den langfristigen Erfolg seien. Neben Knaak spielt seit diesem Sommer auch die ehemalige Münchnerin Sydney Lohmann bei den Citizens.

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Vollzeitbedingungen als größter Unterschied zu Deutschland

Die Nationalspielerin, die zuvor in der Bundesliga beim SC Freiburg und in Schweden beim FC Rosengard aktiv war, sieht den größten Unterschied zwischen England und Deutschland in den Arbeitsbedingungen. „Praktisch alle unter Vollzeitbedingungen arbeiten“, so Knaak. Dies gelte nicht nur für die erste Liga, sondern inzwischen auch für die zweite englische Liga, wo selbst Teams aus dem unteren Tabellendrittel stark besetzt seien.

Hohes Niveau im gesamten englischen Frauenfußball

Die Rahmenbedingungen in England seien generell auf einem sehr hohen Niveau, was den Wettbewerb intensiviere und die Qualität des Spiels steigere. Diese Professionalisierung trage maßgeblich dazu bei, dass der englische Frauenfußball international eine führende Rolle einnehme.

Fokus auf die Nationalmannschaft und WM-Qualifikation

Parallel zu ihren Vereinserfolgen bereitet sich Rebecca Knaak mit der deutschen Nationalmannschaft auf die anstehenden WM-Qualifikationsspiele vor. Unter Bundestrainer Christian Wück trifft das Team am Dienstagabend in Nürnberg auf Österreich. Nach zwei deutlichen Siegen gegen Slowenien und Norwegen (jeweils 5:0 und 4:0) ist dies das dritte Spiel in der Qualifikation für die WM 2027 in Brasilien. Am Samstag folgt dann das Rückspiel gegen Österreich in Ried.

Die positiven Erfahrungen bei Manchester City könnten Knaak zusätzlichen Schwung für die internationalen Aufgaben verleihen und unterstreichen die wachsende Bedeutung professioneller Strukturen im Frauenfußball weltweit.

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